Killesberghöhe - Wohnen an der Grünen Fuge

Auf dem ehemaligen Messegelände entsteht die neue Mitte des Killesbergs. Die ersten Geschäfte haben eröffnet - weitere Läden folgen in den nächsten Wochen. Auf rund 35 000 Quadratmetern ist das neue Stadtquartier Killesberghöhe entstanden. "Think K" war der Arbeitstitel des Bauprojekts des Salzburger Investors Franz Fürst. Seit September 2012 steht der endgültige Name des Areals fest: Killesberghöhe.

Offen zur Grüne Fuge

Die Neubauten entlang der Straße Am Kochenhof liegen direkt am Höhenpark Killesberg und beherbergen zumeist Geschäfte für den täglichen Bedarf wie Supermärkte, Drogeriemärkte, Modegeschäfte oder eine Apotheke sowie ein Papierladen mit angeschlossener Buchhandlung.

Weitere Eröffnungen folgen im Frühjahr , darunter ein Möbelhaus und ein Restaurant. Die Entwürfe stammen von Laurids Ortner und seinem Team.

Das Quartier ist zur "Grünen Fuge"  hingeöffnet. Das ist  die Verbindung vom Killesberg-Park zur Feuerbacher Heide. Der Landschaftsplaner Rainer Schmidt hat die Rasenkissen mit Teich für den Höhenpark entworfen. Die Stuttgarter Landschaftsarchitekten Pfrommer & Roeder waren für die Umsetzung zuständig.

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Grüne Fuge mit Rasenkissen
KillesberghöheVergrößern
Killesberghöhe - der Bau geht voran. Foto: Fürst

Kreativquartier

Entlang der Stresemannstraße entsteht ein Quartier mit Ladenzeile an der Promenade sowie Mietwohnungen. Der Wohn- und Arbeitsraum ist bevorzugt für Professoren, Studenten und Arbeitnehmer am Killesberg vorgesehen.

Im Erdgeschoss decken bunte Läden und Cafes, vor allem den Bedarf der Kunststudenten und Kreativarbeiter im neuen Stadtteil ab. Entlang dieser Fußgänger-Promenade entstehen Kurzparkzonen für die Kunden.

Wohnen am Park

Die ersten Eigentums- und Mietwohnungen auf der Killesberghöhe werden im ersten Quartal bezogen. Auch eine ökumenische Kindertagesstätte mit 110 Betreuungsplätzen wird dann in Betrieb gehen.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für das neue Quartier auf 160 Millionen Euro. Ein Stadtteilfest auf dem Killesberg ist für Mai 2013 geplant. Das Grün zieht sich ins Wohnen hinein.

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Terrassenhäuser, KCAP Architects & Planners

Zusätzliche Wohnungen

Das ursprünglich geplante "Scenario"-Gebäude und das darin enthaltene Mode-Orderzentrum werden nicht gebaut. Stattdessen sollen an dem ehemaligen Messestandort nun ein alternatives "Scenario" und zusätzliche Wohnungen entstehen.

Damit steigt der Anteil der Wohnflächen auf fast 50 Prozent, bis zu 84 Wohnungen sind möglich. Rund 25 von ihnen werden nach dem Stuttgarter Innenstadt-Entwicklungsmodell (SIM) belegt, das einen Mix von günstigen Eigentumswohnungen und Mietwohnungen nach den Kriterien der Landeshauptstadt vorsieht. Insgesamt entstehen 202 Wohneinheiten neu im Quartier, der Wohnanteil beim Think K liegt damit bei 47 Prozent. Gut 400 neue Bewohner wird der Killesberg durch das Projekt bekommen.

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