Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt

"While our goals are global, tey can most effectively be achieved through action at the local level."
("Unsere Ziele sind global, aber sie können am effektivsten durch das Wirken der kommunalen Ebene erreicht werden.") (Zitat von Kofi Annan)

Als im September 2000 die Staats- und Regierungschefs von 189 Nationen die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen unterzeichneten, verpflichteten sie sich bis zum Jahre 2015 für acht konkrete Millenniums-Entwicklungsziele ("Millennium Developement Goals"). Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen, riefen die Vereinten Nationen auch die Städte und Gemeinden dazu auf, aktiv zu werden.

Nachdem die Landeshauptstadt Stuttgart bereits 1997 ihr europäisches und internationales Engagement verstärkte und 2001 das "Bündnis für Integration" ins Leben gerufen wurde, folgte am 22. Juli 2005 ein städtisches Netzwerk im Bereich der Entwicklungspolitik: die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt". Knapp 170 Akteure aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sowie private, kulturelle, politische, kirchliche, soziale, wissenschaftliche, medizinische und wirtschaftlichen Initiativen und Institutionen sind dem Netzwerk inzwischen beigetreten.

Logo Stuttgarter Partnerschaft Eine WeltVergrößern

Ziele der Partnerschaft

Ziel der Partnerschaft ist es, Brücken zu bauen innerhalb der Stadt sowie zu anderen Städten und Menschen dieser Welt. Dabei sollen die Stuttgarter Kenntnisse von den vielfältigen Aktivitäten der Stadt Stuttgart sowie der anderen Akteure und Institutionen (zum Beispiel Unternehmen Forschungseinrichtungen, Kirchen) im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit erhalten sowie die Lebenssituation von Menschen armer Städte kennen lernen. Zugleich will die Partnerschaft für mehr Verständnis und Hilfsbereitschaft werben - was dem achten Ziel der UN-Millennium-Goals entspricht.

Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" ist eine eupopaweit einzigartige Initiative. In den von der Stadt Stuttgart mit Partnern organisierten thematischen oder zielgruppenspezifischen Veranstaltungen der Unternetzwerke tauschen sich die Mitglieder aus, profitieren von dem Wissen und den Erfahrungen der anderen und erschließen neue Zielgruppen. Gleichzeitig bieten diese Veranstaltungen eine Plattform, fachkundige Ansprechpartner aus anderen Bereichen zu finden beziehungsweise eigene Aktivitäten zu starten. Wie fruchtbar solche branchenübergreifenden Veranstaltungen sein können, zeigten bereits die Tagungen "Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit" im Juli 2006, "Wissenschaften für Eine Welt" im Juli 2007 sowie "Stuttgarter Krankenhäuser - Aktiv für die Eine Welt" im September 2007.

"Denke global - handle lokal"

Mit der "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" bekommt die Millenniums-Erklärung der UN eine ganz konkrete kommunale Ausformung, führt doch der Weg zu den Bürgern über die Kommunen. Durch Dialoge und Diskussionen, durch Schul- und Städtepartnerschaften sowie durch Projekte von Kirchengemeinden und Forschungseinrichtungen werden die Themen "Entwicklungszusammenarbeit", "Eine Welt" und das Motto aus den 80er Jahren "Denke global - handle lokal" für den Einzelnen nachvollziehbar. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit wiederum bietet die Partnerschaft die Chance, durch Wissenstransfer Spezialwissen und Erfahrungen vor Ort weiterzugeben - für eine noch wirksame Hilfe zur Selbsthilfe.

Unterthemen

 
 

Mehr zum Thema