Erdgeschichte in Stuttgart
Neben dem zweitgrößten Mineralwasservorkommen in Europa sind einzigartige erdgeschichtliche Exponate in Bad Cannstatt und Münster zu sehen. In Kooperation zwischen dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt, dem Staatlichen Museum für Naturkunde, dem Institut für Geografie sowie dem Stadtarchiv Stuttgart wurden zehn geologische Stationen ausgewählt, deren Bedeutung auf ansprechenden Informationstafeln für alle Spurensucher nun Auskunft geben.
- Veielbrunnenquelle
- Naturdenkmal Heinrich-Ebner-Straße
- Travertin-Architektur Nauheimer Straße
- Fundstelle Uffkirchhof
- Naturdenkmal Nagelfluh beim Kursaal
- Gesteinsaufschluss Steinhalde
- Lösswand Austraße
- Steinbruch Haas
- Steinbruch Lauster (Kraftwerk Münster)
- Mombachquelle

Trockenmauer, die ohne Mörtel gefügt wird. Foto: Stadt StuttgartTrockenmauer, die ohne Mörtel gefügt wird. Foto: Stadt Stuttgart
Neukonzeption der Ausstellung im Freien
Die geologischen Stationen wurden das erste Mal 1990 ausgeschildert. Der Gemeinderat wollte insbesondere auf das Travertin-Vorkommen in Stuttgart hinweisen. Der Planungsauftrag ging damals an die Bürogemeinschaft Brüggemann-Mielert und Klose. Leider waren die Schilder zwischenzeitlich nicht mehr vollständig vorhanden, so dass sich das Garten-, Friedhofs- und Forstamt 2006 für eine Neukonzeption der Ausstellung im Freien entschied.
Für den Spaziergang gibt es eine Informationsbroschüre, die Sie unter 'Publikationen' finden. Darüber hinaus kann das Faltblatt auch in den Bürgerinformationsstellen der Bezirksrathäuser, bei der Infothek im Rathaus und im Garten-, Friedhofs- und Forstamt abgeholt werden.

Fels, dessen Geröll an der Oberfläche sichtbar ist. (Nagelfluh). Foto: Stadt StuttgartFels, dessen Geröll an der Oberfläche sichtbar ist. (Nagelfluh). Foto: Stadt Stuttgart