Baumkataster - Grünflächenmanagement

Das Baumkataster ist ein raumbezogenes Register, in dem Informationen zu Bäumen auf städtischen Grundstücken enthalten sind. Es bildet die entscheidende Grundlage für Investitions-, Pflege, und Sanierungsmaßnahmen und liefert die Basisdaten für die Festsetzung von Naturdenkmälern, Baumschutzsatzungen sowie für Entscheidungen im Rahmen der Bauleitplanung.

Die baumbezogenen Daten werden von Mitarbeitern des Garten-, Friedhofs-, und Forstamtes terrestrisch ermittelt, die Daten zur Vitalitätsbestimmung durch Auswertung der Infrarotluftbildbefliegung erhoben. Die wichtigsten Datenelemente sind für alle Bäume vollständig erfasst: Baumart, Baumnummer, Lagekoordination und Einstufung als positiv kontrollierte Bäume (Grün an Straßen) oder negativ kontrollierte Bäume (Grün- und Parkanlagen). Diese Daten sind für die jährlich stattfindende Baumkontrolle und die sich daraus ergebenden Pflegemaßnahmen unbedingt erforderlich. Weitere Daten sind noch nicht vollständig erfasst, wie zum Beispiel das Pflanzjahr.

Daten, die eine ständige Aktualisierung erfordern, wie die Baumhöhe, Stammumfang oder Kronendurchmesser, werden nur auf Anfrage für einzelne Projekte erhoben.

Das bisher eigenständige Programm des Baumkatasters wurde ab dem Jahr 2003 in das Verfahren SIAS/GFM (Grünflächenmanagement) integriert. Alle Bäume sind dort den jeweiligen Grünflächen, auf denen sie stehen, zugeordnet. Alle gespeicherten Baumdaten können nun sowohl graphisch als auch alphanumerisch in einem Programm aufgerufen werden. Die Alphanumerik ist mit der Grafik der Stadtkarte verknüpft, so wie es in der nebenstehenden Grafik dargestellt ist.

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Grafik: Garten-, Friedhofs- und Forstamt
 

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