Junges Ensemble Stuttgart - JES

Eigene Produktionen, theaterpädagogische Arbeit und Internationale Kooperationen: Auf diese drei Säulen stützt das Junge Ensemble Stuttgart (JES ) seine Arbeit. Es zählt zu Deutschlands größten Kinder- und Jugendtheatern und ist international gut vernetzt.

Logo - JES Junges Ensemble Stuttgart

Eigene Produktionen

Das JES setzt sich mit Themen auseinander, die junge Menschen beschäftigen und dennoch alle Altersgruppen ansprechen. Ein Schwerpunkt ist dabei die eigene Erarbeitung von Stoffen sowie die Förderung neuer Dramatik.

Die theaterpädagogische Abteilung des JES fungiert als Bildungseinrichtung. Sie wendet sich sowohl an theaterinteressierte Kinder und Jugendliche als auch an Pädagogen.Vier fest angestellte und einige freie Theaterpädagogen gewährleisten ein umfassendes Angebot für alle Interessenten.

Unterm Turm - InnenhofVergrößern
Eingangsbereich JES - Innenhof Unterm Turm ©JES

Internationale Kooperationen

Internationale Kooperationen fördern den künstlerischen Austausch mit Kinder- und Jugendtheatermachern aus dem Ausland und geben dem JES Impulse für neue Theaterstrukturen und Ästhetiken.

Hierbei nimmt das Festival »Schöne Aussicht« eine zentrale Rolle ein. Diese internationale Werkschau für die ästhetische Bildung bringt alle zwei Jahre attraktive Theaterproduktionen für Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern nach Stuttgart. Das Treffen wird traditionell von Theatermachern, Künstlern, Wissenschaftlern, Bildungs- und Kulturpolitikern aus ganz Deutschland geschätzt und wahrgenommen.

Festival Schöne Aussicht - Bouk Sae TongVergrößern
Bouk Sae Tong aus Seoul/Korea: Gamoonjang (5. Festival Schöne Aussicht 2006) ©Bouk Sae Tong

Das jüngste Stuttgarter Theater

Juristischer Träger des JES ist der 1998 gegründete Verein Kinder- und Jugendkultur e.V.. Der Gemeinderat beauftragte ihn 1999, ein Kinder- und Jugendtheater zu gründen. 2001 berief der Verein mit Brigitte Dethier die bisherige Direktorin des Kinder- und Jugendtheaters am Nationaltheater Mannheim, Schnawwl, als Intendantin. Sie hatte nach einem Studium in Frankfurt am Main und einer Schauspielausbildung in Heidelberg ihre Laufbahn an der Schauburg, dem Theater der Jugend in München, begonnen. 1889 bis 1993 leitete sie das Kinder- und Jugendtheater an der Württembergischen Landesbühne in Esslingen und danach bis 1995 das Kinder- und Jugendtheater am Landestheater Württemberg-Hohenzollern.

Die WanzeVergrößern
Die Wanze ©JES/Tom Pingel

Chronologie

1998 Gründung des Vereins Kinder- und Jugendkultur
1999 Gemeinderatsbeschluss zur Gründung eines Kinder- und Jugendtheaters in der Trägerschaft des Kinder- und Jugendkultur e.V.
2001 Berufung der Intendantin Brigitte Dethier
2003 Erste Premiere "Nebensache" von Gitte Kath & Jakob Mendel noch vor Fertigstellung des Gebäudes
2004 Am 13. Mai 2004 Eröffnung des JES

Anzahl und Größe der Räume

Theaterbetrieb
Theatersaal (330 m²) mit 199 Zuschauerplätzen, Probebühne (166 m²) und ein Foyer (200 m²). Darüber hinaus: 8 Büros, Werk- und Lagerfläche, Materiallager, Kulissenlager, Kostümlager, Schneiderei, 2 Garderoben, Lichtlager und Regieräume.
Insgesamt ca. 2030 m² Nutzfläche.

Theaterpädagogik
2 Studios (117 m² und 265 m²) und 6 Büros.
Insgesamt ca. 640 m² Nutzfläche.

Unterthemen

 
 

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