Politischer, gesellschaftlicher und künstlerischer Anspruch einerseits und Vergnügen andererseits bilden für das Theater tri-bühne eine Einheit. Die Entwicklung von der freien Gruppe bis zum international gut vernetzten Studiotheater mit internationaler Reputation untermauert dies.
Der Spielplan des Theater tri-bühne umfasst jährlich bis zu neun Inszenierungen. Dazu zählen sowohl klassische als auch zeitgenössische Stücke. Uraufführungen, deutsche Erstaufführungen, Dramatisierungen von epischen Werken und Experimentalproduktionen erschließen theatralisches Neuland und ermöglichen, auf das aktuelle Zeitgeschehen spontan zu reagieren.
Das Theater tri-bühne setzt auf Zusammenarbeit im internationalen wie im lokalen Maßstab. Insbesondere das vom Theater tri-bühne als Biennale ausgerichteten internationalen Festival Stuttgarter Europa Theater Treffen (SETT) bringt europäische Spitzentheater nach Stuttgart.
Außerdem besteht mit dem Budapester Katona József Theater eine langjährige und besonders intensive Kooperation. Gábor Zsámbéki, der Leiter dieser Bühne und darüber hinaus Präsident der Europäischen Theater-Union, inszeniert regelmäßig unterm Turm in Stuttgart.
1975 Gründung durch Michael Koerber und Edith Koerber
1980 Einzug ins Areal "Kultur unterm Turm"
1987 Beginn der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Katona József-Theater, Budapest
1993 Gründung des internationalen Festivals Stuttgarter Europa Theater Treffen SETT
2001 Wegen des Umbaus "Unterm Turm" zeitweilig Exil im Theaterhaus
2003 Zusammenarbeit mit Henning Mankell / Teatro Aveinida, Maputo / Mosambik
2004 Einzug "Unterm Turm" in einen vergrößerten Bereich