Grabkapelle auf dem Württemberg

"Die Liebe höret nimmer auf", diese Inschrift ziert den Eingang zur Gruft der Grabkapelle, in der der Doppelsarkophag aus Carrara-Marmor liegt. Dort ruht das Königspaar, die jung verstorbene Katharina und König Wilhelm I, der im Jahre 1864 verstarb.

Der damalige Kronprinz Wilhelm und seine Cousine Katharina Pawlowa, Großfürstin von Russland, heirateten 1816. Nur drei Jahre später starb Katharina im jungen Alter von 30 Jahren. Wilhelm ließ seiner geliebten Frau auf dem Württemberg eine Grabkapelle errichten. Bis dato stand hier die württembergische Stammburg (11. Jahrhundert).

Im Innenraum der in klassizistischer Form gebauten Kapelle, zieren Kolossalstatuen der vier Evangelisten die Wandnischen. Der Hofbildhauer Johann Heinrich Dannecker fertigte sie zusammen mit seinem Schüler Theodor Wagner aus carrarischem Marmor.

Von 1825 bis 1899 diente die Grabkapelle als russisch-orthodoxes Gotteshaus. Auch heute feiert die russisch-orthodoxe Gemeinde am Pfingstmontag den Gottesdienst auf dem Württemberg. Einen herrlichen Ausblick genießt man von der Kapelle aus auf den idyllischen Weinort Uhlbach und das Neckartal mit dem Stuttgarter Hafen.

Außenansicht der Grabkapelle von Westen mit vorgelagerter FreitreppeVergrößern
Außenansicht der Grabkapelle. Foto: Staatliche Schlösser und Gärten

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