Linden-Museum

Das Staatliche Museum für Völkerkunde am Hegelplatz, ein Museum von europäischem Rang, ist ein "Muss" für jeden Stuttgart-Besucher. Die Dauerausstellungen über Völker und Kulturen mehrerer Kontinente werden regelmäßig durch Sonderschauen und spezielle Veranstaltungen ergänzt.

Das Haus ist in fünf Abteilungen gegliedert: Amerika, Südsee, Afrika, Orient, Süd- und Ostasien. Hier können die Besucher Schätze aus vergangenen Zeiten erleben wie etwa einen tibetischen Altarraum, ein japanisches Teehaus und eine orientalische Basarstraße.

Blick in die rekonstruierte Bazarstraße, Taschkurgan, Afghanistan.Vergrößern
Blick in die rekonstruierte Bazarstraße, Taschkurgan, Afghanistan. Foto: A. Dreyer, Linden-Museum Stuttgart

Seinen Namen verdankt das Linden-Museum Karl Graf von Linden (1838-1910). Als Vorsitzender des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie pflegte er Kontakte in die ganze Welt und bat um Objekte für seine völkerkundliche Sammlung. Er war es, der berühmte Forscher wie Sven Hedin und Roald Amundsen nach Stuttgart holte.

Buddha Sakyamuni (oder Tathagata Akshobhya), Zentraltibet, 15. Jh. im Linden-MuseumVergrößern
Buddha Sakyamuni, Zentraltibet, 15. Jh. Foto: A. Dreyer, Linden-Museum Stuttgart
 
 

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