Wilhelmspalais

Der Prachtbau am Charlottenplatz, Wohnsitz des letzten württembergischen Königs, Wilhelm II., entstand 1834 bis 1840 unter Regie des italienischen Baumeisters Salucci. Der Hofbaumeister Giovanni Salucci errichtete das Palais im Auftrag von König Wilhelm I. für dessen Töchter Marie und Sophie in klassizistischen Stilformen. Die Inneneinrichtung gestaltete Karl Ludwig von Zanth 1840.

Bis zur November-Revolution 1918 diente das Wilhelmspalais als Wohnsitz von König Wilhelm II. Anschließend von der Stadt als Ausstellungsgebäude genutzt, wurde es im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört, jedoch zwischen 1961 und 1965 von Wilhelm Tidje im Innern modern wiederaufgebaut.

Mit dem 2014 beginnenden Umbau zum Stadtmuseum wird architektonisch ein neues Kapitel der Hausgeschichte aufgeschlagen. Der Entwurf der Stuttgarter Architekten Lederer + Ragnarsdóttir + Oei gestaltet das Wilhelmspalais innen vollständig neu.

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Wilhelmspalais. Foto: Stadt Stuttgart
 
 

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