Haus der Wirtschaft

Geschichte

Der prächtige Museumsbau ist ein herausragendes Zeugnis für den Historismus in der Architektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Es wurde am 6. Juni 1896 mit einer Ausstellung für "Elektrotechnik und Kunstgewerbe" eröffnet und war zu seiner Zeit das größte und imposanteste Stuttgarter Bauwerk. Baumeister war der Hamburger Architekt Skjöld Neckelmann.

Mit diesem Prachtbau, in dem gleichzeitig die "Königliche Centralstelle für Gewerbe und Handel" mit all ihren Anstalten und eine öffentliche Bibliothek untergebracht waren, leistete sich das Königreich Württemberg ein markantes Gebäude, das bald weit über die Grenzen Württembergs bekannt war.

Zwischen 1986 und 1990 wurde das denkmalgeschützte Bauwerk umfassend renoviert und zu einem modernen, überregionalen Kongress-, Ausstellungs-, und Dienstleistungszentrum für die mittelständische Wirtschaft ausgebaut.

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Das Haus der Wirtschaft mit seiner imposanten Architektur. Foto: Haus der Wirtschaft

Das Haus der Wirtschaft heute

Heute bietet das Haus der Wirtschaft als Schaufenster für die Wirtschaft und als Forum für innovative Firmen und ausländische Wirtschaftspartner auf insgesamt ca. 15.000 m² Nutzfläche Möglichkeiten für Ausstellungen, Tagungen und Veranstaltungen.

Als Stätte des Dialogs und der Begegnung steht das Haus der Wirtschaft nicht nur wirtschaftsnahen Institutionen offen, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern des Landes. Traditionell wird das Haus für eine ganze Reihe herausragender Veranstaltungen genutzt. Dazu gehören unter anderem auch die Internationale Kalenderschau und die Stuttgarter Buchwochen.

Neben dem Wirtschaftsministerium mit seiner Abteilung Mittelstandspolitik beherbergt das Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, die Gesellschaft Baden-Württemberg International (BWI), das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Infozentrum Technik und Patente und dem Design Center sowie das Steinbeis-Europa-Zentrum.

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Die moderne Ausstattung der König Karl Halle. Foto: Haus der Wirtschaft