46. Kompositionspreis 2001

Die Komponisten Sebastian Stier und Wieland Hoban wurden 2001 mit dem Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet. Der erste Preisträger, Sebastian Stier, erhielt die Auszeichnung für die Stücke "arqué - Komposition für 15 Spieler" und "Double - Komposition für 20 Spieler", und der zweite Preisträger, Wieland Hoban, für "Bakensammler" und "Hedone". Die Preise waren mit 12.000 und 8.000 Mark dotiert.

Mitglied der Jury waren Dr. Wolfgang Ostberg (Leiter des Kulturamts der Stadt Stuttgart), Jörg-Peter Weigle (Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Stuttgart), Hans-Peter Jahn (SWR), Prof. Rainer Wehinger (Rektor der Musikhochschule Stuttgart), Prof. Manfred Schreier (Musik der Jahrhunderte), die Komponisten Beat Furrer, Prof. Hanspeter Kyburz und Prof. Marco Stroppa und der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Kabisch.

Sebastian Stier wurde 1970 in Köthen / Anhalt geboren. Er studierte 1991 bis 1997 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Prof. Paul-Heinz Dittrich Komposition und ergänzte diese Ausbildung 1998 bis 2001 durch ein Zusatzstudium bei Prof. Hanspeter Kyburz in Berlin. Inzwischen unterrichtet er an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" und an der Musikschule Berlin-Mitte. Im Verlauf der letzten Jahre erteilten ihm unter anderem die Musikakademie Rheinsberg, das Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik, der Berliner Senat, das Ensemble Modern sowie der WDR und der MDR Kompositionsaufträge. Im Mai 2002 steht die Uraufführung einer weiteren Komposition durch das Ensemble Recherche im Staatstheater Stuttgart an. "arqué" wurde 1999 vom Klangforum Wien erstmals aufgeführt, und "Double" am 18. November 2001 durch das Ensemble Modern in Basel.

Wieland Hoban wurde 1978 in London geboren. Er studierte an der Universität Bristol Musik und Germanistik. 1998 immatrikulierte er sich an der Musikhochschule Frankfurt/Main für ein Kompositionsstudium bei Hans Zender, Gerhard Müller-Hornbach und Isabel Mundry.

Die Werke der Preisträger des Jahres 2001 wurden zu Jahresbeginn 2003 beim Festival ECLAT in Stuttgart aufgeführt.

 

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