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Trägerprofil: Stadt Stuttgart

Was erwartet Ihr Kind von einer Kindertageseinrichtung?

Sicher erwartet es auf jeden Fall viele Spielkameradinnen und Spielkameraden, mit denen es die Welt gemeinsam erforschen und entdecken kann. Diese Räume zur Entfaltung aller Sinne wollen die sozialpädagogischen Fachkräfte in den städtischen Kindertagesstätten bieten und lassen sich dabei von folgenden Grundprinzipien leiten:

Kinder bilden sich von Geburt an selbst

Kinder bauen selbst von Anfang an mit Hingabe an ihrem eigenen Weltbild! Dies erschließt sich für Erwachsene nur "auf gleicher Augenhöhe" mit dem Kind, durch Beobachtung und Wahrnehmung des Kindes, getragen vom Respekt gegenüber den Leistungen des Kindes.

Kinder brauchen Vertrauen und Bindung

Die sozialpädagogischen Fachkräfte in den städtischen Kindertagesstätten verstehen sich als Vertrauens- und Bindungspersonen für Ihr Kind, die Ihrem Kind Bildungsprozesse ermöglichen, es dabei unterstützen und es auch mit neuen Fragen herausfordern. Dies beginnt für bereits in einer intensiven Eingewöhnungsphase, die auch von den Eltern begleitet werden sollte. Bildung soll auch unterstützt werden mit der Gestaltung der Räume, der Zeit und den Materialien für das Kind. Bildung beinhaltet aber auch, Ihrem Kind Themen, Werte und Regeln zu vermitteln, die Erwachsenen wichtig sind. Und es bedeutet auch, Kinderthemen im Dialog zu beantworten.

Es lebe die Differenz!

Im Schwäbischen heißt es: Es gibt (halt) sotte und sotte. Individuelle, geschlechtliche, soziale und kulturelle Unterschiede, Begabungen und Leidenschaften werden geschätz. Sie werden als wichtiger Nährboden für das "Lernen des Lernens" von Kindesbeinen an geschätzt.

Gemeinsame Erziehungspartnerschaft für das Kind

Die sozialpädagogischen Fachkräfte in den städtischen Kindertagesstätten wollen eine Erziehungspartnerschaft mit Ihnen als Eltern aufbauen, bereits in der Eingewöhnungsphase Ihres Kindes in der Kita . Dabei werden Ihnen regelmäßig die Eindrücke von der Entwicklung Ihres Kindes rückgemeldet. Sie und der Elternbeirat wird einbezogen in den konzeptionellen Prozess der Kita.

Einstein in der KitaVergrößernFoto: Thomas SchlegelFoto: Thomas Schlegel

Bürgerschaftliches Engagement in der Kita

An der Aktion "Vorlesepatinnen und -paten" beteiligen sich 70 Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger, die in städtischen Kitas regelmäßig vorlesen und erzählen. Interessierte können sich per E-Mail melden bei:

Herr Johann Baptist Durst

An bürgerschaftlichem Engagement Interessierte in den Bildungsbereichen "Naturwissenschaftliches Experimentieren", "Musik", "Bewegung", "Mathematik" sowie "Mechanik und Konstruktion" können eine E-Mail schreiben an:

Frau Sigrid Riedinger

Qualitätsentwicklung

Einstein in der Kita":

In acht Labor-Kitas in acht Stadtbereichen wurden von 2003 bis 2005 neue Wege bei der Unterstützung von Bildungsprozessen bei kleinen Kindern erprobt, begleitet vom Berliner Institut "infans". Inzwischen sind 80 städtische Tageseinrichtungen "Einstein-Kita" mit neuen Qualitätsstandards. Weitere Informationen zu den Standards finden Sie hier:

Daran erkenne ich eine Einstein-Kita (PDF - 3.471 KB)


"Ganzheitliche Sprachförderung":

In 94 Kitas mit rund 2400 Kindern werden neue Wege einer intensiven Sprachbildung beschritten. In der Broschüre "Sprache, das Tor zur Welt" können Eltern nachlesen, wie sie das eigene Kind in der Sprachentwicklung unterstützen können:

Sprache, das Tor zur Welt (PDF - 733 KB)


Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung:

In den städtischen Kitas sind 91 Plätze durch Kinder mit Behinderung belegt, die durch eine zusätzliche Eingliederungshilfe unterstützt.

Um den Qualitätszielen gerecht werden zu können, können sich die sozialpädagogischen Fachkräfte im Rahmen eines Fortbildungsprogramms weiter qualifizieren. Es gibt auch eine vielfältige Praxisberatung.

Deckblatt der Broschüre Daran erkenne ich eine Einstein-KitaVergrößernDeckblatt der Broschüre Daran erkenne ich eine Einstein-Kita. Bild: Stadt StuttgartDeckblatt der Broschüre Daran erkenne ich eine Einstein-Kita. Bild: Stadt Stuttgart

Angebotsstruktur und Schließungszeiten

Von den rund 10.200 Kita-Plätzen in allen Stadtbezirken sind circa 60 Prozent Ganztagesplätze. Darunter gibt es:
  • 1.470 Ganztagsplätze für die Altersgruppe null bis drei Jahre
  • 2.900 Ganztagsplätze für die Altersgruppe drei bis sechs Jahre
  • 3.300 Plätze in Kindergärten mit sechs Stunden Öffnungszeit (für Drei- bis Sechsjährige)
  • 2.470 Hort-Plätze (für Sechs- bis Zwölfjährige)

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sind vier Wochen im Jahr geschlossen.
 

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