Aufbau der Informationsplattform
In der GIS-gestützten NBS-Datenbank werden zu den einzelnen Bauflächenpotenzialen wesentliche Grunddaten und Informationen systematisch erfasst.
Jede Fläche wird in einem "Gebietspass" beschrieben. Er enthält die wichtigsten Informationen zum Grundstück wie Lage, Größe, Planungsrecht, Verkehrsanbindung, realisierbare Geschoßfläche, Infrastruktur, Ansprechpartner, Verfügbarkeitsfrist usw. Diese stehen zur Weiterverwendung digital zur Verfügung. Die Informationsplattform wird regelmäßig aktualisiert.
Im Internet veröffentlicht werden Bauflächenpotenziale, die bereits marktfähig sind - derzeit sind dies etwa 60 Flächen.
Ergebnisse
Ca. 350 Standorte mit einer Gesamtfläche von über 500 ha Grundstücksfläche sind auf der Informationsplattform NBS erfasst (Stand Juli 2011).
Historie
Das Nachhaltige Bauflächenmanagement Stuttgart startete als Projekt im Rahmen des Forschungsprogramms BWPLUS und wurde von 2001 bis 2003 mit Mitteln des Umweltministeriums Baden-Württemberg gefördert. Partner der Landeshauptstadt Stuttgart waren dabei das Institut für Städtebau und Landesplanung (ISL) der Universität Karlsruhe und die Kommunalentwicklung LEG BW (heute LBBW Immobilien GmbH). Nach Abschluss der Projektphase wurde das NBS in die Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart implementiert und stellt heute ein unverzichtbares Planungsinstrument dar.