Preiswertes Wohneigentum

Die Stadt organisiert im Rahmen des Programms Preiswertes Wohneigentum den Bau von preisgünstigen Reihenhäusern, Doppelhaushälften und familiengerechten Eigentumswohnungen auf von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstücken.

Wer kann diese Förderung erhalten?

Die Vorraussetzungen für eine Förderung können Sie den Richtlinien zum Sonderprogramm Preiswertes Wohneigentum entnehmen.
Die städtischen Richtlinien finden Sie unter Publikationen.

Ausschreibung im Preiswerten Wohneigentum

Die angebotenen Objekte werden regelmäßig von der Stadt im Amtsblatt und in der Tagespresse öffentlich ausgeschrieben. In der Regel finden Ausschreibungen im Frühjahr und Herbst eines Jahres statt.

Wie erhalte ich diese Förderung?

Während einer Ausschreibung finden Sie Informationen und Unterlagen auf dieser Seite unter "Aktuelle Ausschreibung".

Unter "Weitere Förderobjekte Preiswertes Wohneigentum" finden Sie Einzelheiten zu bereits ausgeschriebenen Vorhaben.
Nähere Informationen zu diesen einzelnen Objekten geben Ihnen die jeweiligen Bauträger.

Stuttgarter Innenentwicklungsmodell SIM

Bei Vorhaben, bei denen das SIM zur Anwendung kommt, ist in der Regel 1/3 der für die Wohnbauförderung gesicherten Geschossfläche im Programm "Preiswertes Wohneigentum" zu erstellen. Im "Preiswerten Wohneigentum" verkauft der Planungsbegünstigte die vergünstigten Grundstücksanteile an berechtigte Enderwerber (Begünstige). Diese sind entsprechend den Förderrichtlinien auf die Dauer von 10 Jahren gebunden, das Objekt selbst zu bewohnen.

Die Grundstücke bzw. bei Eigentumswohnungen die Grundstücksanteile sind verbilligt zu verkaufen. Hierbei gelten die jeweils gültigen Richtlinien des Sonderprogramms Preiswertes Wohneigentum.

Als Last wird eine 30 %-ige Verbilligung des erschließungsbeitragspflichtigen Grundstücks bzw. Grundstücksanteils dem Planungsbegünstigten angerechnet. Die tatsächliche Last hängt nach den städtischen Richtlinien vom Einkommen und der Anzahl der Kinder der Familien (Käuferhaushalte) ab. Der Planungsbegünstigte ist für den Verkauf der Grundstücke/Wohnungen unter Berücksichtigung der städtischen Richtlinien selbst verantwortlich.

Nach Abschluss der Maßnahme hat der Planungsbegünstigte nachzuweisen, dass die tatsächliche Grundstücksverbilligung für die Käuferhaushalte mindestens 25 % des erschließungsbeitragspflichtigen Werts beträgt. Sonst muss ein Ausgleich zwischen dem Planungsbegünstigten und der Stadt erfolgen. So soll gewährleistet werden, dass innerhalb des Förderprogramms eine Mischung von Käuferhaushalten mit verschiedenen Einkommen entsteht.

Eigentumsmaßnahmen werden im Rahmen der jeweiligen Landeswohnraumförderungsprogramme mit zinsverbilligten Darlehen gefördert. Die Käufer (Enderwerber) im Preiswerten Wohneigentum sollen diese Mittel in Anspruch nehmen.

Näheres zu den Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg finden Sie auf der Homepage der L-Bank.

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