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In den 50er- und 60er-Jahren sind in Stuttgart vor dem Hintergrund der damaligen Wohnungsnot nach dem Leitbild "aufgelockert und gegliedert" mehrere Großwohnsiedlungen entstanden. Den Anfang machte Rot (1949 - 57) als das zu dieser Zeit größte westdeutsche Siedlungsprojekt. Es folgten Bergheim/Giebel (1953 - 64), Mönchfeld (1956 - 64) und Dürrlewang (1957 - 65). Nachdem sich die Wohnungsnot auch in den 60er-Jahren noch nicht entspannt hatte, wurden nach dem neuen Leitbild "Urbanität durch Dichte" die Siedlungen Fasanenhof (1960 - 67), Freiberg (1963 - 69) und Asemwald (1968 - 72) realisiert
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Dass sich Bergheim/Giebel und Dürrlewang derzeit im Generationenwandel befinden, kann man daran ablesen, dass zum einen der Anteil der Senioren über 65 Jahren signifikant gesunken, zum anderen der Anteil der Kinder unter 6 Jahren deutlich gestiegen ist. In Mönchfeld, Rot, Freiberg und im Fasanenhof sind erste Anzeichen eines solchen Umbruchs dagegen noch nicht klar zu erkennen.

1Simon, C; Haffner, T. (Hrsg.): WohnOrte - 50 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2002, Stuttgart 2002.