Soziale Stadt

Die Städtebauförderung wurde 1999 ergänzt durch das Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt" kurz: "Die Soziale Stadt".

Für das Programm sind vor allem drei Merkmale wesentlich:

  • Sämtliche Projekte des Förderprogramms werden mit intensiver Bürgerbeteiligung entwickelt und umgesetzt.
  • Das Programm funktioniert fachübergreifend. Die Förderung umfasst nicht nur bauliche und städtebauliche Maßnahmen, sondern zum Beispiel auch soziale, kulturelle und wirtschaftsfördernde Ansätze.
  • Ein professionelles Stadtteilmanagement arbeitet vor Ort.
Die Soziale Stadt geht davon aus, dass alle Aspekte des Lebens die Qualität eines Stadtteils ausmachen. Das Förderprogramm setzt auf die Mitwirkung der Bevölkerung und der lokalen Vereine, der Verbände und Institutionen.
Deshalb werden in den geförderten Gebieten alle Initiativen aufgegriffen und in themenbezogenen Arbeitskreisen gebündelt, zum Beispiel in einem Arbeitskreis für Öffentliche Flächen und Verkehr oder in einem Arbeitskreis für Kinder und Jugendliche.

Diese "Offene Bürgerbeteiligung" wird durch ein Stadtteilmanagement vor Ort moderiert und unterstützt.

Durch die Verknüpfung des Instrumentariums der Stadtsanierung mit anderen Förderprogrammen, zum Beispiel mit dem Programm LOS "Lokales Kapital für soziale Zwecke", wird die Quartierserneuerung auf ein breites und nachhaltiges Fundament gestellt.

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Bürgerbeteiligung in der Sozialen Stadt. Foto: LHS

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