Rasterfahndung
Das Raster in der Kunst nach 1945
Für die Avantgarde, für Piet Mondrian oder die Bauhaus-Bewegung, ist dies weitreichend erforscht; die Bedeutung des Rasters in der Kunst seit 1945 hingegen wurde noch nie im Überblick dargestellt. Die Ausstellung schließt diese Lücke und beschreibt die Bedeutung des Rasters in der Kunst am Beispiel von rund 50 Künstlern. Dabei lassen sich zwei große Stränge herausarbeiten: In der konkret-konstruktiven Kunst wird das Raster wegen der formalen Strenge und als Wiederholungsprinzip geschätzt. Parallel dazu begreifen Künstler wie Sigmar Polke oder Roy Lichtenstein das Raster als gesellschaftliches Muster, das der Medienwelt, der Architektur, dem Städtebau oder der Datenerfassung zugrunde liegt. Viele junge Künstler wie Esther Stocker, Sarah Morris, Michiel Ceulers und Tim Stapel unterscheiden heute nicht mehr zwischen diesen beiden Ansätzen, sondern sind von dem immensen gestalterischen Potenzial der Rasterstruktur fasziniert.
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schloßplatz 1
70173 Stuttgart
S-Mitte
| Telefon: | +49 711 2162188 |
| Fax: | +49 711 2167820 |
| E-Mail: | info@kunstmuseum-stuttgart.de |
| Internet: | http://www.kunstmuseum-stuttgart.de |
| http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Besucherinfo;Preise (Information über Eintrittspreise) |
Termine
von Sa., 05.05.2012 bis einschließlich So., 07.10.2012:
- dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
- mittwochs und freitags von 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Dies ist keine Veranstaltung der Stadt Stuttgart. Ohne Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmäßigkeit der Informationen.

