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Winterdienst auf Hauptverkehrs- und Wohnstraßen

12.11.2009 Verkehr/Mobilität
Wenn Schnee und Eis die Straßen unsicher machen, rückt der städtische Winterdienst zum Räumen und Streuen aus. Feuchtsalz, das den Salzverbrauch auf ein Minimum reduziert, ist dabei das wirksamste und wirtschaftlichste Mittel.
Die Stadt, die einen umweltverträglichen Winterdienst betreibt, verwendet ausschließlich Feuchtsalz. Gestreut wird nur auf Hauptverkehrsstraßen und wichtigen Verbindungen zwischen Haupt- und Wohnstraßen, die eine Steigung oder ein Gefälle ab fünf Prozent aufweisen. Die übrigen Fahrbahnen, also Wohnstraßen mit einer Steigung oder einem Gefälle unter fünf Prozent, räumt der städtische Winterdienst in der Regel nur. Bei Eisregen werden diese aber auch bestreut. Jedoch erst, wenn Hauptverkehrsstraßen und wichtige Verbindungsstraßen verkehrssicher sind.

Ein umweltverträglicher Winterdienst ist aber auch auf die Hilfe der Autofahrer und anderer Verkehrsteilnehmer angewiesen. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart wendet sich daher mit nachfolgenden Hinweisen an die Bürgerinnen und Bürger.

Wenn es schneit oder die Straßen glatt sind, sollten Verkehrsteilnehmer so lange auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, bis die Straßen geräumt und bestreut sind. Außerdem müssen Autos rechtzeitig wintertauglich gemacht werden. Ihre Fahrweise sollten Autofahrer den winterlichen Straßenzuständen anpassen. Dies bedeutet, defensiv und vorausschauend zu fahren, denn im Winter können sich die Straßenverhältnisse schnell ändern. Dies gilt auch auf Wohnstraßen, die eben sind. Da diese in der Regel nicht gestreut sind, sollten Autofahrer vorsichtig in diese einbiegen. Darüber hinaus ist es wichtig, genügend Abstand zum Vordermann zu halten und gewagte Überholmanöver zu vermeiden.

Damit der Winterdienst seine Arbeit schnell verrichten kann, müssen die Durchfahrten frei sein. Doch kann auch der Räum- und Streudienst im Stau stecken bleiben, besonders zu Zeiten des Berufsverkehrs. Deshalb setzen Polizei und Feuerwehr bei heftigen Wintereinbrüchen teilweise auch Blaulichtfahrzeuge als Lotsenfahrzeuge ein. Autofahrer sollten darauf achten, die Gasse zur freien Durchfahrt nicht unmittelbar nach dem Blaulichtfahrzeug zu schließen, da sonst das Räum- und Streufahrzeug den Anschluss verliert. Wenn das Blaulichtfahrzeug die Kreuzung bei Ampelrot nicht überquert, geschieht dies mit Rücksicht auf die Räum- und Streufahrzeuge.

Auch wenn sich die Verkehrsteilnehmer und der städtische Winterdienst bemühen, bei winterlichen Verhältnissen den Verkehr aufrecht zu erhalten, können Behinderungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart bittet um Verständnis, wenn es im Winter zu solchen Situationen kommen sollte.

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