Boden

Die Stuttgarter Gemarkung besitzt noch zu 48,2 Prozent natürliche bzw. naturnahe Böden. Auf den restlichen 51,8 Prozent sind Stadtböden verbreitet. Diese sind in Folge von Siedlungstätigkeit und Kriegseinwirkungen unterschiedlich stark überprägt.

Natürliche und naturnahe Böden

Boden ist Teil der belebten obersten Erdkruste. Welche Bodenformen sich bilden, hängt neben Klima, Vegetation und Nutzung maßgeblich von der Geologie ab. In Stuttgart sind die Ausgangsgesteine so unterschiedlich, dass auf kleinem Raum vielfältige Bodenformen entstanden sind.

Bodenprofil Parabraunerde DegerlochVergrößern
Foto: Amt für Umweltschutz.

Stadtböden

Der Boden ist eine natürliche Ressource, die einem starken Druck durch die menschliche Nutzung unterliegt.
Gerade in der Stadt hat der Boden auch Standortfunktionen für Wohnen, Industrie, Verkehr und Entsorgung.

BaustelleVergrößern
Foto: Amt für Umweltschutz

Bodenschutz

Natürliche Böden sind, einmal zerstört, in menschlichen Zeiträumen fast nicht reproduzierbar. Schädliche Veränderungen, wie Bodenverunreinigungen oder Bodenverdichtungen, lassen sich kaum beheben.

Hand mit Boden (Großansicht)Vergrößern
Foto: Stadt Stuttgart

Funktionsraum Boden

Als Funktionskörper sind Böden unverzichtbare Bestandteile des natürlichen Wirkungsraums einer Landschaft. Dazu gehören auch Stadtböden.


GetreidefeldVergrößern
Foto: Amt für Umweltschutz

Bodeninformation

Die Stadt Stuttgart verfügt über eine Vielzahl von Informationsgrundlagen zum Thema Boden. Geologische und bodenkundliche Karten sowie Karten zu bestimmten Bodenfunktionen und eine spezielle Planungskarte "Bodenqualität" werden sowohl im vorsorgenden als auch im gefahrbezogenen Bodenschutz verwendet.

BodenkarteVergrößern
Grafik: Stadt Stuttgart

PROSIDE - Unterstützung einer nachhaltigen Innenstadtentwicklung

Der Leitgedanke des PROSIDE-Projekts ist eine Verbesserung der Stadtinnenentwicklung und der dortigen Umweltbedingungen mit Hilfe privater Investitionen.


PROSIDE - ProjektgebietVergrößern
Grafik: Stadt Stuttgart

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