Älter werden in Stuttgart: Strukturen - Entwicklungen - Perspektiven (Altenhilfeplanung 2005 - 2010)

Die demografische Entwicklung zeigt einen tief greifenden Strukturwandel und birgt Herausforderungen für Politik und Gesellschaft. Die absolute Zahl und der prozentuale Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung steigen auch in den nächsten Jahren weiter an. Dem steht eine sinkende Anzahl jüngerer Menschen gegenüber.

Nach der Prognoserechnung des Statistischen Amtes zeigt sich der demografische Alterungsprozess in den nächsten zehn Jahren besonders bei den Menschen zwischen 75 bis unter 85 Jahren. Hier ist in Stuttgart in den nächsten zehn Jahren mit einem kräftigen Zuwachs von 10 800 Personen (33,3 Prozent) zu rechnen.

Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Mit der dieser Planung "Älter werden in Stuttgart: Strukturen - Entwicklungen - Perspektiven (Altenhilfeplanung 2005 - 2010)" trägt die Sozialverwaltung dieser Entwicklung und den daraus resultierenden Konsequenzen für Dienste und Einrichtungen Rechnung. Leitbild ist der Erhalt und die Förderung der Eigeninitiative und Eigenverantwortung zur weitest gehenden Selbstbestimmung älterer Menschen. Darauf ist in allen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge zu achten. Mit der aktuell vorliegenden Planung setzt die Sozialverwaltung ihre konzeptionelle Arbeit im Bereich der Altenhilfe fort.

 
 

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