Historie des Weinguts

Stuttgart und der Wein

Der Stuttgarter Weinbau machte einst den Reichtum der Stadt aus und war in Europas Fürstenhäusern sehr beliebt. So schrieb die Gemahlin des Österreichischen Erzherzogs Ferdinand, anno 1526, dass sie "mit Neckarweinen gut versorgt, demnächst wieder ins Kindbett steige".

Wein wurde in Stuttgart aber schon lange vorher angebaut. Im Stadtkern ist er erstmals für das Jahr 1108 nachgewiesen, damals schenkte Mönch Ulrich dem Kloster in Blaubeuren Weinberge, die im Stuttgarter Talkessel lagen. Der Weinbau hat in Stuttgart also eine jahrhundertelange Tradition.

Entwicklung des Weingutes der Stadt Stuttgart

In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der, aus den städtischen Trauben gepresste, Most direkt ab der Kelter versteigert. Die dabei erzielten Preise galten als Anhaltspunkte für den Verkaufspreis der Weine privater Weingärtner.

Im folgenden Jahrzehnt wurden die Trauben von einem Stuttgarter Küfermeister ausgebaut. Der so entstandene Wein wurde größtenteils vom Stuttgarter Ratskeller verkauft.

Im Jahr 1949 baute die Stadt Stuttgart in Bad Cannstatt eine eigene Kelter für den Ausbau und die Abfüllung ihrer Weine. Seit diesem Zeitpunkt besteht das Weingut der Stadt Stuttgart und ist Werbeträger und Dienstleister für die Stadt Stuttgart. Die Bedeutung des Weines für Stuttgart äußert sich ganz besonders in dem Werbeslogan
"
Stuttgart: Großstadt zwischen Wald und Reben " .

 
 

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