Weinstadt

Weinbaugeschichte

Den besonderen Reiz Stuttgarts machen seine Weinberge aus. Vor allem am Neckar, aber auch mitten in der Stadt wachsen die Reben. Weinbau hat in Stuttgart eine lange Tradition.

Nachgewiesen wurde er erstmals im Jahr 1108: Mönch Ulrich schenkte dem Kloster Blaubeuren Weinberge in Stuttgart. Noch im 17. Jahrhundert war die Stadt die drittgrößte Weinbaugemeinde im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Bis ins 19. Jahrhundert war der Weinbau eine der Haupteinnahmequellen.

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Weinberge direkt am Neckar. Foto: Weingut Stadt Stuttgart

Weinbau heute

Und auch heute noch hat er in Stuttgart eine große Bedeutung. Fünf Weingärtnergenossenschaften, ein eigenes städtisches Weingut und zahlreiche private Weinerzeuger sprechen dafür. Angebaut werden vor allem Trollinger, Lemberger und Spätburgunder, aber auch Weißweine wie Riesling, Rivaner, Grau- und Weißburgunder und Traminer.

vier Holzfässer
Foto: Stadt Stuttgart

Den Wein entdecken

Rund um den Wein gibt es in Stuttgart viel zu erleben: Im städtischen Weinbaumuseum in Uhlbach erfahren die Besucher alles über die Weinbaukultur von der Römerzeit bis heute.

Der Stuttgarter Weinwanderweg, den die Stuttgart-Marketing GmbH zusammen mit den Winzern konzipiert hat, führt vorbei an malerischen Hanglagen, idyllischen Plätzen, Aussichtspunkten und interessanten Sehenswürdigkeiten. Und natürlich an den beliebten Besenwirtschaften.

Ein Besen über der Tür signalisiert, dass hier Weinbauern ihren selbsterzeugten Wein anbieten. Ende August treffen sich Weinliebhaber aus aller Welt, um auf dem Stuttgarter Weindorf bei Geselligkeit und guter Laune ein "Viertele zu schlotzen".

WeinbergeVergrößern
Wandern zwischen Reben: der Stuttgarter Weinwanderweg. Foto: Stuttgart Marketing

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