Stadt und Freie Wohlfahrtspflege

Die freie Wohlfahrtspflege sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften sind in unserer Gesellschaft für die Erfüllung sozialer Aufgaben ein gewachsener Bestandteil und leisten mit ihren Diensten und Einrichtungen einen unverzichtbaren Beitrag zum Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes. In Stuttgart hat die Tätigkeit der freien Wohlfahrtspflege in Kooperation mit der Stadt eine lange Tradition: Sie ist ein wesentlicher Teil der sozialen Daseinsvorsorge in der Stadt.

Als Leistungsträgerin ist die Stadt dafür verantwortlich, dass soziale Dienste und Einrichtungen in ausreichendem Maße und hoher Qualität zur Verfügung stehen. Der Anspruch der Stuttgarterinnen und Stuttgarter auf die im Sozialgesetzbuch geregelten Leistungen richtet sich somit an die Stadt. Diese Leistungen sollen allerdings - wann immer möglich - von einem Träger der freien Wohlfahrtspflege erbracht werden. Für seine Leistungen wird dieser von der Stadt bezuschusst beziehungsweise erhält ein Entgelt. Eigene Dienste oder Einrichtungen soll die Stadt nur dann neu schaffen, wenn keine geeigneten Dienste oder Einrichtungen anderer Träger vorhanden sind, ausgebaut oder geschaffen werden können (Subsidiaritätsprinzip).

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