Zecken

Die Zecken, auch als Holzbock bekannt, sind vor allem in der warmen Jahreszeit aktiv. Ausgehungert durch die lange Winterzeit suchen diese Schmarotzer Opfer für ihren Blutbedarf. Steht gerade kein vierbeiniger Waldbewohner zur Verfügung, hat die Zecke auch nichts gegen einen Menschen als Nahrungsquelle.

Zecken - wie entfernen?

Entdeckt man eine Zecke auf der Haut, sollte man sie umgehend durch eine Dreh-Hebe-Bewegung entfernen. Eine in der Apotheke erhältliche Zeckenzange kann dabei hilfreich sein. Zecken dürfen auf keinen Fall durch Öl oder Nagellack erstickt werden. Eine Zecke so rasch wie möglich zu entfernen, bietet den besten Schutz vor einer Infektion mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose.

Zeckenübertragene Erkrankungen

Die FSME tritt als Erkrankung selten auf. Mit einer entsprechenden Impfung kann man sich wirksam gegen sie schützen.

Borreliose tritt dagegen häufiger auf. Gegen sie gibt es zwar keine Schutzimpfung, aber mit Antibiotika kann sie effektiv behandelt werden. Deshalb sollte die Einstichstelle eines Zeckenbisses gut beobachtet werden. Entwickelt sich in den folgenden Tagen ein roter Ring auf der Haut, der nach außen wächst und nach innen wieder verblasst, ist das ein untrügliches Zeichen für Borreliose. In diesem Falle sollte man sofort den Arzt aufsuchen!

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