Luftverunreinigungen

Luftverunreinigungen sind Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, insbesondere durch Rauch, Ruß, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe oder Geruchsstoffe. Da in unserer Umgebungsluft eine Vielzahl von luftverunreinigenden Komponenten vorhanden ist und viele davon (kontinuierlich) nicht messbar sind, werden nur sogenannte Leitkomponenten erfasst, die dann in aller Regel stellvertretend für eine ganze Gruppe von Schadstoffen stehen. Diese Leitkomponenten sind Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3), Schwefeldioxid (SO2), Kohlenstoffmonoxid (CO), Staub, insbesondere Feinstaub (PM10) und Benzol.

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Foto: Amt für Umweltschutz

Grenzwerte

Mit der Verabschiedung der EU-Richtlinie 96/62/EG und deren Umsetzung in nationales Recht (22. Bundes-Immissionsschutzverordnung) soll nach EU einheitlichen lufthygienische Kriterien die Luftqualität dauerhaft verbessert werden. Ziel ist, schädliche Auswirkungen der Luftverunreinigung für Menschen und Umwelt zu vermeiden bzw. zu verringern.

Für Ozon sind EU weite Zielwerte festgelegt, die mit der 33. Bundes-Immissionsschutzverordnung in nationales Recht umgesetzt werden.

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt hat 1994 eigene Luftqualitätszielwerte beschlossen. Diese Zielwerte wurden 2004 an die neuen gesetzlichen Regelungen angepasst und für die Jahre 2005 und 2010 fortgeschrieben.

Jahresmittelwerte


Tabelle GrenzwerteVergrößern

* Schutz der Vegetation
** nur Ozon

Kurzzeitbelastung/zulässige Überschreitungshäufigkeiten pro Jahr

Tabelle 2 GrenzwerteVergrößern

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