Virtueller Rundgang im Lapidarium
Das Städtische Lapidarium in der Mörikestraße lädt mit seinen idyllisch in die Natur eingebetteten Skulpturen und baulichen Überresten zum Spazieren gehen ein.
In den Bildergalerien "Oberer Garten" und "Unterer Garten" dokumentieren Fotographien von Ulli Ayadi eine Auswahl der schönsten Skulpturen des Freilichtmuseums. Der "Untere Garten" wurde bereits um 1905 angelegt, der "Obere Garten" kam erst 1952 hinzu.
In der Galerie "Historische Aufnahmen" finden sich Fotos, die das Lapidarium in den 50er Jahren zeigen.
Historische Aufnahmen - Lapidarium
Um 1900 wurde im ehemaligen Dominikanerkloster an der Hospitalkirche das "Alte Lapidarium" eingerichtet, in dem einzelne Bauteile und Zierelemente abgerissener Gebäude aufbewahrt wurden.
1950 zog das Städtische Lapidarium in den Garten der Villa Ostertag-Siegle um. "So entstand aus einer als Notunterkunft gedachten Anlage in Verbindung mit dem herrlichen Garten ein geradezu ideales Freilichtmuseum der Stadt,..." so Gustav Wais anlässlich der feierlichen Eröffnung am 8. Juli 1950.
Unterer Garten - Lapidarium
Der heute sogenannte "Untere Garten" entspricht der Gartenanlage der Villa Ostertag-Siegle in der Mörikestraße 24/1. Der Architekt Albrecht Eitel gestaltete den Garten 1905 nach dem Vorbild italienischer Renaissancegärten des 17. und 18. Jahrhunderts.
Im Laubengang fanden 200 stadtrömische Antiken ihren Platz, die Karl von Ostertag-Siegle von einer Italienreise mitgebracht hatte.


