1913 erfolgte der erste Spatenstich für den im Degerlocher Wald liegenden Waldfriedhof. Im Süden der Stadt ist er auf einer Hangterrasse zum Nesenbach hin in einem Mischwaldbestand angeordnet. Eine Seilbahn aus dem Jahre 1929 verbindet die Stadtbahn-Haltestelle Südheimer Platz mit dem Friedhof. Er ist heute mit seinen rund 31 Hektar Stuttgarts größter Friedhof.
Auf der anderen Seite der Straße Heslach-Degerloch wurde in den 70er Jahren der Dornhaldenfriedhof inmitten einer von Bäumen umstandenen Waldwiese angelegt.
Grabfeld auf dem Waldfriedhof. Foto: Stadt Stuttgart
Das Ehrenfeld auf dem Waldfriedhof
Das Ehrenfeld für die 8.000 Gefallenen des Ersten Weltkriegs, nach einem Wettbewerbsentwurf von Prof. P. Bonatz 1923 errichtet, bildet den Mittelpunkt des südwestlichen Friedhofsbereiches. Die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges sind im Ehrenhain begraben, den die Großplastik "Mutter Heimat" des Bildhauers Prof. F. von Graevenitz schmückt.
Bestattungen auf dem Waldfriedhof
Im Waldfriedhof werden Baumgrabstätten vorgehalten. Die Urnenbeisetzungen erfolgen in unmittelbarer Nähe eines Baumes. Die Grababteilung ist in "Natur" belassener Form zu erhalten. Es besteht für die Angehörigen die Möglichkeit, den Namen, die Geburts- und Sterbedaten sowie ein religiöses Symbol auf kleine, in der Größe einheitliche Täfelchen (10 auf 6 Zentimeter) einarbeiten zu lassen. Diese werden an den Bäumen angebracht. Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen erfolgen ausschließlich durch das Garten- Friedhofs- und Forstamt im Zuge der Verkehrssicherungspflicht.
Baumgrab auf dem Waldfriedhof. Foto: Stadt Stuttgart
Beispiele von Gräbern bekannter Persönlichkeiten:
Auf dem Waldfriedhof sind unter anderem die Gräber zu finden von:
Plan Waldfriedhof (PDF - 1.009 KB)
Der Plan ist aus technischen Gründen im Hochformat.