Friedhof Heslach

In den Stuttgarter Weilern erhält Heslach mit dem Bau der Kirche 1554 einen Kirchhof. 1763 betrug seine Größe 33 1/3 Ruten. Weil er nicht mehr erweitert werden konnte, wurde 1798 in der Baumreute hinter Heslach der heutige Heslacher Friedhof angelegt.

1823 erhält der Friedhof die "Benckendorff Kapelle" nach den Entwürfen des Hofbaumeisters Salucci. Die Grabkapelle wurde in Form eines griechischen Rundtempels mit Kuppel und zwei ionischen Säulen (von J.H. Dannecker modellierte Marmorbüsten) für Natalie von Benckendorff (gestorben 1823) und Graf Konstantin von Benckendorff (1784-1828) erbaut. Benckendorff war russischer Gesandter in Stuttgart.

1893 wurde die Aufbahrungshalle mit Wärterzimmer erbaut. Der 1897 errichtete ursprüngliche Haupteingang, sowie die Wartehalle und das Aufseherhäuschen sind nicht mehr erhalten.

Friedhof Heslach Benckendorff
Die Grabkapelle Benckendorff. Foto: Stadt Stuttgart