Sozialplanung - Wohnungs- und Obdachlosigkeit

Stuttgart verfügt über ein differenziertes Beratungs- und Versorgungssystem für Menschen, die entweder wohnungslos oder akut vom Wohnungsverlust bedroht sind, aber auch für Personen, die in unzumutbaren Wohnungsverhältnissen leben müssen. In Stuttgart werden zirka 1900 wohnungslose Bürgerinnen und Bürger in stationären Einrichtungen und ambulanten Wohnformen betreut und beraten. Darüber hinaus gibt es drei regionale und drei zielgruppenorientierte Fachberatungsstellen für Frauen, Straffällige und Junge Erwachsene sowie vier Tagesstätten. Die vielfältigen Angebote der Wohnungsnotfallhilfe werden dabei überwiegend von der freien Wohlfahrtspflege erbracht.

Der Sozialplanung kommt im Rahmen der Wohnungsnotfallhilfe die Aufgabe zu, jeweils aktuelle Bedarfsanalysen zu erstellen auf deren Grundlage die verantwortlichen Gremien und Ämter Entscheidungen zur Angebotsentwicklung und -steuerung treffen können. Auf diese Weise soll die Nutzung der heterogenen Angebote durch die Betroffenen so passgenau wie möglich erfolgen und das Ziel erreicht werden, die individuell unterschiedlich schwierigen Problemlagen schell zu überwinden.

Da die Wohnungsnotfallhilfe traditionell mit vielen anderen Hilfesystemen (JobCenter, Grundsicherung im Sozialgeletzbuch , Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie) zusammenarbeiten muss, hat die Sozialplanung ebenfalls die Funktion, die Schnittstellen sinnvoll zu gestalten.

 
 

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