Arbeitszeitschutz

Der Wechsel von Arbeit und Freizeit, von körperlicher und geistiger Betätigung und Ruhe bestimmt entscheidend unseren Lebensrhythmus und unser Befinden. Wie lange Arbeitnehmer mindestens arbeiten müssen, das wird in der Regel durch Tarifvereinbarungen und durch den Arbeitsvertrag bestimmt. Wie lange sie höchstens arbeiten dürfen und welche Ruhepausen und Ruhezeiten sie dabei einlegen müssen, wird im Arbeitszeitgesetz vorgegeben. Maßstab ist der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer. Das Arbeitszeitgesetz soll den Betrieben Spielraum für flexible Arbeitszeitmodelle belassen und dadurch den betrieblichen und den individuellen Bedürfnissen der Arbeitnehmer möglichst ausgewogen entgegenkommen. Darüber hinaus soll das Arbeitszeitgesetz die Sonn- und Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung der Arbeitnehmer schützen.

Der Schutz der Beschäftigten durch Beschränkungen bei der Arbeitszeit ist geregelt im Arbeitszeitgesetz. Arbeitszeitbeschränkungen enthalten auch die spezialgesetzlichen Regelungen Jugendarbeitsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz, Ladenschlussgesetz, Druckluftverordnung, Fahrpersonalgesetz und Gefahrstoffverordnung.

Weitere Informationen
http://www.gewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de
http://www.sozialministerium-bw.de
http://www.bmas.bund.de

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