Arbeitsschutzrecht

Wer Arbeitnehmer beschäftigt hat für deren Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu sorgen, - d.h. Schutz vor Unfällen, vor arbeitsbedingten Erkrankungen und vor Berufskrankheiten. Zu diesen Themenbereichen gehören bauliche, technische, stoffliche, organisatorische und medizinische Maßnahmen sowie Arbeitszeit- und Beschäftigungsbeschränkungen. Die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen sind in einer Reihe von Rechtsnormen (Gesetze, Verordnungen) enthalten und in technischen Regelwerken und Normen konkretisiert. Diese hat der Arbeitgeber zum Schutz seiner Beschäftigten (Erwachsene und Jugendliche) bei der Errichtung und der Unterhaltung von Arbeitsstätten und Baustellen sowie beim Bereitstellen von Maschinen, Geräten, Anlagen und chemischen Stoffen zu beachten. Dabei unterstützen ihn Sicherheitsbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte.

Zuständig für die Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen des staatlichen Arbeitsschutzes ist die Abteilung Gewerbeaufsicht beim Amt für Umweltschutz. Davon ausgenommen sind die Rechtsbereiche Mutterschutz, Strahlenschutz und Heimarbeitsschutz - diese werden vom Regierungspräsidium Stuttgart wahrgenommen.

Arbeitnehmer sind bei ihrer Beschäftigung gesetzlich unfallversichert. Die Träger der Unfallversicherung treten ein für die Folgen der Unfälle bei der Arbeit und auf dem Weg zur Arbeit sowie bei Berufskrankheiten durch Rehabilitation und Entschädigung. Im Bereich betriebliche Prävention unterstützen sie den Unternehmer mit ihren technischen Aufsichtsdiensten. Die Mittel für die Leistungen werden durch Beiträge der Unternehmer aufgebracht.

Weitere Informationen

http://www.gewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de

http://www.osha.eu.int/topics

http://www.hvbg.de

http://www.lsv.de

http://www.unfallkassen.de

 
 

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