Blank, Bernd Wilhelm

geboren 1935 in Berlin

Das Hauptanliegen von Bernd Wilhelm Blank ist eine Harmonie zwischen seinen Kunstwerken und der Architektur der Umgebung herzustellen.

Blank ist in Stuttgart mit einem Kunstwerk vertreten.

Bernd Wilhelm Blank: Kinetisches Projekt, 2003Vergrößern
Bernd Wilhelm Blank: Kinetisches Projekt ©Wolfram Janzer

Künstlerischer Werdegang

Bernd Wilhelm Blank besuchte die Meisterschule für Kunsthandwerk in Berlin-Charlottenburg, die später zur Abteilung für angewandte Kunst der Hochschule der Künste Berlin wurde. Er studierte unter anderem bei Professor Martin Dittberner. Nachdem Blank zunächst als Maler begonnen hatte, entstanden Ende der 1950er Jahre die ersten Kunstwerke für den öffentlichen Raum. Sie reagierten auf die Architektur ihrer Umgebung. Unter den Architekten schätzte der junge Künstler besonders Le Corbusier und Walter Gropius, unter den Bildhauern Constantin Brancusi und Hans Uhlmann.

Kinetische Kunst

Ende der 1960er Jahre entdeckte Blank die Arbeiten des amerikanischen Bildhauers George Rickey , der 1968/1969 Stipendiat des DAAD in Berlin war und als einer der wichtigsten Vertreter der Kinetischen Kunst gilt.

Schon während der Studienzeit hatte Blank durch den Bau von Marionetten mit Bewegung experimentiert. Er begann nun konstruktivistisch mit geometrischen Grundformen zu arbeiten und entwickelte bewegliche Skulpturen.

Seit den 1980er Jahren fertigte Blank fast ausschließlich kinetische Objekte, die er vor allem in seiner Heimatstadt Berlin im öffentlichen Raum aufstellen konnte (Kinetische Skulptur , Berlin-Schöneberg, 1993; Kinetische Skulptur, Berlin-Hohenschönhausen, 1996).

Sein bevorzugtes Arbeitsmaterial ist eine Aluminiumlegierung, wie sie auch im Schiffsbau zur Anwendung kommt. Diese Legierung ergibt eine stabile und dauerhafte Oberfläche und ist besonders korrosionsbeständig.

Blank in Stuttgart

Die technische Entwicklung des Kinetischen Projekts auf dem Robert-Bosch-Platz in Stuttgart wurde 2003 in enger Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern und Technikern der Robert Bosch GmbH und dem Künstler realisiert.

Weiterführende Literatur:

  • Skulpturen des 20. Jahrhunderts in Stuttgart. Hrsg. Bärbel Küster. Heidelberg 2006.

Unterthemen

 
 

Mehr zum Thema

Schlagwörter