Rempp, Walter

geboren 1941 in Stuttgart

Die menschlichen Figur ist das Thema im Oeuvre von Walter Rempp.
In Stuttgart ist er mit der Skulptur "Große Badende" vertreten.

Skulptur einer nackten, mutlos aussehenden Frau.Vergrößern
Walter Rempp: Große Badende ©Lea Scheurer

Künstlerischer Werdegang

Waler Rempp begann 1957 eine Lehre als Offsetlithograph. Anschließend studierte er an der Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei. Nach seiner Ausbildung arbeitete er in einer Bronzegießerei. Ab 1972 war er freiberuflich als Bildhauer tätig, ab 1985 in Stuttgart. Dazwischen arbeitete er als Assistent an der TU in Braunschweig.

1982 erhielt er den ersten Preis im bundesoffenen Wettbewerb zur Umgestaltung des Dammtordenkmals in Hamburg. Im darauffolgenden Jahr wurde er mit dem Rudolph-Wilke Preis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet.

Zwei wichtige Werke im öffentlichen Raum von ihm sind die 1984 entstandene Freiplastik für den Innenhof des Finanzamts Gifhorn und der figürliche Brunnen in Rechberghausen von 1992. Des weiteren sind das Städtische Museum Braunschweig und die Städte Filderstadt und Stuttgart im Besitz einiger Werke des Künstlers.

Arbeitsweise

Bei seinen Arbeiten geht Walter Rempp den Weg der Anschauung, er verbindet naives Sehen mit bildnerischem Denken, so wirken seine Werke lebendig.
An der Oberfläche seiner Skulpturen lässt sich die Spontaneität seiner Arbeitsweise erkennen. Sie ist mal mehr und mal weniger bewegt, nie glatt und bildet trotzdem immer eine klare Begrenzung der Skulptur.

Zum Werk von Walter Rempp gehören außerdem Plastiken, die in der Tradition der europäischen Bildhauerei stehen, und Zeichnungen, die als reine Bildhauerzeichnungen aufzufassen sind.

Unterthemen

 
 

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