Zippel, Eva

geboren 30. April 1925 in Stuttgart
gestorben 25. Mai 2013 in Stuttgart

Das zentrale Thema der Arbeit von Eva Zippel ist es, mit Hilfe von einfachen Formen einen symbolischen Bezug zwischen niederen Lebewesen und menschlicher Gesellschaftsbildung herzustellen.

In Stuttgart ist Eva Zippel mit einem Kunstwerk vertreten.

Künstlerische Entwicklung

Schon früh zog die gebürtige Stuttgarterin Eva Zippel mit ihrer Familie nach Paris, wo sie bis zu ihrem 14. Lebensjahr blieb. 1939 kam sie zurück nach Stuttgart und beendete ihre Schulausbildung mit dem Abitur.

Von 1945 bis 1946 arbeitete sie als Dolmetscherin. Bis 1951 studierte sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei Otto Baum in Stuttgart. Danach war sie als freischaffende Künstlerin tätig. Sie gehörte zu den ersten Bewohnerinnen des Künstlerinnenhauses GEDOK ; dort hat si ebis zu ihrem Tod gewohnt und gearbeitet.

Schon in den 1950er Jahren wurde sie durch Bauplastiken im öffentlichen Raum bekannt. Unter anderem gestaltete sie Reliefs und Brunnen für öffentliche Plätze. In dieser Zeit setzte sie sich besonders mit Naturstein, Beton, Holz und Metall auseinander. Mittlerweile sind über 40 Arbeiten entstanden.

Seit den 1960er Jahren schuf die Künstlerin außerdem zahlreiche Tuschzeichnungen und Porträts. Die Arbeiten der Künstlerin zeichnen sich durch die Natürlichkeit in der Darstellung sowie die vorrangige Verwendung organischer Formen aus.

Von 1975 bis 1985 war Eva Zippel beim Stuttgarter Hochbauamt als Sachgebietsleiterin für Kunst und Bauen und Denkmalpflege angestellt. Danach nahm sie ihren Beruf als freischaffende Künstlerin wieder auf.

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