Stadtmuseum Stuttgart
Die Landeshauptstadt Stuttgart plant, im Wilhelmspalais am Charlottenplatz ein "Stadtmuseum Stuttgart" zu eröffnen. Dieses historische Gebäude wurde nach Umzug der Stadtbibliothek an den Mailänder Platz im Oktober 2011 frei. Es ist als Schauplatz wichtiger Phasen der Stuttgarter Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert ein geeigneter und zentral gelegener Museumsstandort. Das Stadtmuseum soll 2016 eröffnet werden.
Das Stadtmuseum im Wilhelmspalais
Im Stadtmuseum Stuttgart soll die Vielfalt der Stadt erlebbar werden. Es will nicht nur Wissen über Stuttgart vermitteln, sondern eine kritische Auseinandersetzung mit der städtischen Identität anregen und die Identifikation mit der Stadt stärken. Dabei versteht es sich als offenes und einladendes Forum für die Diskussion über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft Stuttgarts.
Die Beteiligung verschiedener zukünftigen Zielgruppen - historisch Interessierte, Migranten, Familien, Kinder und Jugendliche, Schulen - ist ein wichtiger Baustein in der Planung des Museums.
Die Arbeitsgemeinschaft des Architekturbüros Lederer, Ragnarsdóttir, Oei und der Museumsgestalter Jangled Nerves, beide Stuttgart, werden das neue Stadtmuseum gestalten.
Schwerpunkt Migrationsgeschichte
Die Migrationsgeschichte ist ein integraler Bestandteil der Stuttgarter Stadtgeschichte. Das Stadtmuseum Stuttgart sammelt, erforscht und präsentiert die Geschichte der Migration; sie soll in Einzelausstellungen dargestellt werden und sich in allen Themen der Dauerausstellung wieder finden.
Museen des Stadtmuseums
Zum Stadtmuseum Stuttgart gehören die bereits bestehenden musealen Angebote der Landeshauptstadt. Sie werden in das Gesamtkonzept einbezogen und sollen auf längere Sicht modernisiert werden.
Angebote für Schulen, Kinder und Jugendliche
Schon vor der Eröffnung des Stadtmuseums im Wilhelmspalais laden einzelne Angebote Aktionen dazu ein, die Stadt zu entdecken.
Unterstützen Sie den Aufbau des Museums
Ein Stadtmuseum lebt von der Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern und von deren Wissen und Erfahrungen. Deshalb bittet das Stadtmuseum immer wieder um Mithilfe zu einzelnen Schwerpunkten. Dies können Interviews sein, aber auch Akten und natürlich auch Ausstellungsstücke, die typisch für bestimmte Sachverhalte sind und exemplarisch Zusammenhänge lebendig werden lassen.








