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NeckarPark Stuttgart: Städtebauliche Neuordnung

Rund um das ehemalige Güterbahnhof-Areal, das Mercedes-Benz Museum, die zum reinen Fußballstadion umgebaute Mercedes-Benz Arena, die Schleyer-Halle und die Porsche Arena wird in Zukunft viel passieren.

Bereits in den letzten Jahren hat das Sport- und Erlebnisgelände im NeckarPark mit dem Bau des Mercedes-Benz Museums, des Haus des Sports, dem Carl Benz Center und dem neuen Stadtarchiv eine beeindruckende Entwicklung hinter sich. Die nächsten Veränderungen stehen an:
  • Hotelpark: An der Mercedesstraße wird ein Hotelpark mit vier neuen Hotels (fest stehen zwei Drei-Sterne-Hotels mit insgesamt ca. 170 Zimmer, ein Boardinghouse mit ca. 130 Zimmer und ein CarHotel mit ca. 200 Zimmer) und viel Platz für Tagesbesucher, Kongressteilnehmer, Städtetouristen und Firmenpräsentationen entstehen.
  • Dienstleistungszentrum: Auf einer Fläche an der Daimlerstraße ist ein Dienstleistungszentrum geplant, das mit einem flexiblen Flächenangebot den besonderen Anforderungen von Unternehmen aus dem Bereich High-Tech, Dienstleistungen, Service usw. genügt.
  • Mercedes-Benz Welt: Die Mercedes-Benz Welt soll noch größer werden, die Daimler AG plant den Bau eines Mercedes-Benz Classic Centers - mit Sicherheit ein weiterer Magnet für Autobegeisterte weltweit.
  • Science Center: Ein weiteres Higlight auf dem NeckarPark-Gelände soll das Science Center auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahndepots werden, das als "kultureller Lern- und Erlebnisort" konzipiert ist. Es soll aus einem Neubau für das Erlebniszentrum selber, dem neuen Straßenbahnmuseum im historischen Straßenbahndepot und dem Planetarium bestehen.
  • Sportbad: Eine Machbarkeitsstudie für ein Sportbad wurde durchgeführt und ein Standort im NeckarPark an der Benzstraße empfohlen.
  • Wohngebiet: Im Umfeld des neuen Stadtarchivs soll ein modernes und zukunftsweisendes Wohngebiet entstehen. Der erste Schritt ist getan: die besondere städtebauliche Qualität des neuen Quartiers ist dank des prämierten Entwurfs eines Wettbewerbsverfahrens gesichert.

Neckarpark Stuttgart städtebauliche NeuordnungVergrößernÜbersichtskarte NeckarPark. Quelle: LHSÜbersichtskarte NeckarPark. Quelle: LHS Neckarpark BebauungsabschnitteVergrößernBebauungsabschnitte. Quelle: LHSBebauungsabschnitte. Quelle: LHS Neckarpark Lärmschutz Rahmenplan nach SchallschutzgutachtenVergrößernRahmenplan nach Schallschutzgutachten. Quelle: LHSRahmenplan nach Schallschutzgutachten. Quelle: LHS

Weitere Überlegungen

Private Investoren wollen ihre Grundstücke neu ordnen:
  • Die Flächen des Deutschen Roten Kreuzes soll neu zu überplant werden.
  • Die SWSG wird baldmöglichst mit einem Wohnbauprojekt an der Reichenbachstraße beginnen.
  • Die bestehende Tankstelle wird aufgegeben, das Grundstück mit ca. 6.300 m² soll neu bebaut und gewerblich genutzt werden (ca. 11.000 m² BGF möglich).
  • Die Sportklinik plant einen Neubau am künftigen Quartierspark.

Beschlusslage

Der Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan ist gefasst. Erste Bebauungspläne sollen 2012 ausgelegt werden für die SWSG-Entwicklung an der Reichenbachstraße und die Flächen Daimlerstraße mit Quartierspark.

Ein weiterer Bebauungsplan, der 2013 ausgelegt werden soll, umfasst die Verlegung der Benzstraße mit den notwendigen Ausgleichsflächen entlang der Bahnlinie. Die Hotels werden durch vorhabenbezogene Bebauungspläne realisiert.

Das Tankstellengrundstück kann ab 2013 bebaut werden. Die GE-Flächen entlang der verlegten Benzstraße und die dahinter liegenden MI-Flächen mit Wohnungsbau können erst nach der Verlegung der geplanten Verlegung der Benzstraße und der Auslegung eines entsprechenden B-Plans für diese Flächen bebaut werden. Geplant sind Ausschreibungen, bei denen auch Flächen speziell für Baugemeinschaften vorgesehen werden.

CO² freies Gebiet

Insgesamt sollen die Gebäude im NeckarPark auf einem hohen energetischen Standard mit recycelbaren Baumaterialien, wie z.B. Holz, realisiert werden. Durch Nutzung von Abwasserwärme und durch die Vorgabe EnEV minus 45 % sollen Passivhäuser-Standards erfüllt werden und ein CO² freies Gebiet entstehen.

Stand Jan. 2012

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