Boden im Naturhaushalt

Boden filtert und speichert Wasser. Er hält es in seinen Poren vorübergehend fest und führt es verzögert dem natürlichen Wasserkreislauf zu.

Intakte Auenbereiche entlang der Gewässer mindern die Hochwassergefahr. Funktionstaugliche Böden reduzieren den oberirdischen Abfluss. Sie sorgen zudem für ein gesundes und ausgeglichenes Stadtklima, indem sie Feuchtigkeit in die Atmosphäre abgeben.

Luft- und wasserdurchlässige Böden führen die Niederschläge allmählich dem Grundwasser zu. Sie sorgen für ausgewogene Grundwasserstände. Wie ein "Schwamm" speichert der Boden Wasser und Nährstoffe. Er ist eine Art Vorratsbehälter, aus dem Mensch, Tier und Pflanze die notwendigen Nahrungsmittel gewinnen.

Parabraunerden, wie sie auf der Filderebene vorkommen, können etwa 230 Liter Wasser pro Kubikmeter speichern. Die Auenböden, zum Beispiel entlang von Körsch und Feuerbach, sind in der Lage bis zu 500 Liter Hochwasser zurückzuhalten und verzögert an die Gewässer zurückzugeben.

Bachbett Ramsbach
Bachbett Ramsbach. Foto: Amt für Umweltschutz
 
 

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