TREFFPUNKT Rotebühlplatz

Der TREFFPUNKT Rotebühlplatz beherbergt die Volkshochschule, die Musikschule, den Treffpunkt Kinder und den Treffpunkt Senior, Räume der Robert-Mayer- und der Max-Eyth-Schule. All diese Einrichtungen haben ihre individuellen Bedürfnisse, die ein Gebäude wie der TREFFPUNKT Rotebühlplatz befriedigen muss.

Der Architekt und Diplom-Ingenieur Horst Haag schuf ein Gebäude der Kommunikation und Begegnung, das zugleich Raum bietet, um zu arbeiten, zu lehren und zu lernen. Das architektonische Konzept beinhaltet als gestalterischen Leitfaden das Motiv des "Werkstattcharakters". Strapazierfähig und nüchtern soll die Architektur sein, ruppig und zugleich zurückhaltend, und eigentlich nie ganz fertig. Erst durch den aktiven Benutzer wird sie vervollständigt, erst er haucht ihr Leben und Farbe ein.

Haag bedient sich nur weniger, klar definierter Gestaltungsmittel. Streng und unprätentiös konzentriert sich die Architektur auf die Vermittlung der zugrunde liegenden konzeptionellen Gedanken der Offenheit und Transparenz über allen Ebenen. Lichtdurchflutet und luftig mutet das ausgedehnte Treppenhaus an, mit den frei stehenden Treppen und der Fassade aus Glas, Aluminium und Betonsteinschichtmauerwerk. Hier bietet das Haus Möglichkeiten für eine gemeinsame Kulturarbeit, wechselseitige Anregungen und die Förderung von Beziehungen.

Der Bau begann 1988. Die Baukosten betrugen 100 Millionen Mark. Am 17. Januar 1992 wurde der TREFFPUNKT Rotebühlplatz von der damaligen Kultusministerin Marianne Schultz-Hector und Oberbürgermeister Manfred Rommel eröffnet. Seitdem hat sich der TREFFPUNKT Rotebühlplatz zu einen Zentrum der generations- und kulturübergreifenden Begegnung entwickelt, das täglich 3000 Besucher zählt.

Rechts vor dem runden Vorbau mit seiner spiegelnden Glas-Front und den gestaffelten Terrassen, reckt Mark di Suveros bekannte Skulptur "Lobotchevsky" ihre roten Stahlarme in die Luft und prägt damit entscheidend das Aussehen des Rotebühlplatzes.

TREFFPUNKT Rotebühlplatz - EingangVergrößern
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