Sonn- und Feiertagsbeschäftigung mit behördlicher Genehmigung im Einzelfall (§ 13 Abs. 3 bis 5 und § 15 Abs. 2 ArbZG)

Weitergehende Ausnahmen vom gesetzlichen Verbot der Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen können auf Antrag des Arbeitgebers zugelassen werden

  • an bis zu zehn Sonn- und Feiertagen im Jahr im Handelsgewerbe, an denen besondere Verhältnisse einen erweiterten Geschäftsverkehr erforderlich machen (§ 13 Abs. 3 Nr. 2 a ArbZG),
  • an bis zu fünf Sonn- und Feiertagen im Jahr zur Verhütung eines unverhältnismäßigen Schadens (§ 13 Abs. 3 Nr. 2 b ArbZG),
  • an einem Sonntag im Jahr zur Durchführung einer gesetzlich vorgeschriebenen Inventur (§ 13 Abs. 3 Nr. 2 c ArbZG),
  • zur ununterbrochenen Fortführung von Arbeiten aus technischen Gründen (§ 13 Abs. 4 ArbZG)
  • zur Sicherung der Beschäftigung wegen unzumutbarer Beeinträchtigung der Konkurrenzfähigkeit des Betriebes (§ 13 Abs. 5 ArbZG)
  • soweit sie im öffentlichen Interesse dringend nötig werden (§ 15 Abs. 2 ArbZG).
Mindestens 15 Sonntage im (Beschäftigungs-) Jahr müssen für einen Arbeitnehmer beschäftigungsfrei bleiben (§ 11 Abs. 1 ArbZG).

 
 

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