Zufluss Neckar

Mineralwasser tritt in den Neckar über

Neben der aus Brunnen artesisch auslaufenden Wassermenge werden sowohl Übertritte von Mineralwasser in die Talkiese als auch in den Fluss Neckar vermutet. Austrittsstellen in den Fluss und die austretende Menge an Mineralwasser wurde mit Temperaturmessungen im Neckar bestimmt.

Während der Messungen im Februar 1993 und Februar 1994 betrugen die Temperaturen des Flusswassers zwischen 2,6 und 3,5°C. Den Messungen ging eine mehrwöchige Kälteperiode voraus. Damit war zur Erfassung des aus größerer Tiefe aufsteigenden wärmeren Mineralwassers mit Temperaturen zwischen 16 und 20°C ein ausreichender Temperaturkontrast gegeben.

Mit Hilfe der tiefengestuften Temperaturmessungen im Fluss sowie von Infrarotmessungen an der Wasseroberfläche konnten entlang eines sechs Kilometer langen Messabschnitts im Neckar sechs Anomaliebereiche mit aufsteigendem Mineralwasser in Höhe von ca. 200 l/s bilanziert werden. Damit erhöht sich die Gesamtschüttung der Stuttgarter Mineralquellen auf ca. 500 l/s.

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Grafik: Amt für Umweltschutz