Schutz der Heil- und Mineralquellen

Heilquellen

Traditionsgemäß sind die Bad Cannstatter und Berger Quellen heute nicht nur ein wasserwirtschaftliches Schutzgut, sondern auch ein herausragendes städtisches Kulturerbe. Daher darf der sorgsame und nachhaltige Umgang mit dieser Ressource nicht vernachlässigt werden. So ist in der Region, insbesondere aber auch im Stuttgarter Stadtgebiet, das Grund- und Mineralwasser vielschichtigen Einflüssen durch den Menschen ausgesetzt, die zu Beeinträchtigungen der Grundwassergüte und -menge führen können.

Die vom Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart erarbeiteten neuen Erkenntnisse zur Entstehung und Herkunft der hochkonzentrierten Wässer lieferten maßgebliche Impulse dafür, dass die Ausweisung eines Heilquellenschutzgebietes wieder aufgenommen und fortgesetzt wurde. Mit der Festsetzung einer Schutzgebietsfläche einschließlich einer Rechtsverordnung durch das Regierungspräsidium Stuttgart konnte im Jahre 2002 das Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Kern- und Innenzone des QuellenschutzgebietesVergrößern
Ausschnitt aus dem Heilquellenschutzgebiet: Stuttgarter Talkessel und Neckartal bei Bad Cannstatt
MineralwasserfassungVergrößern
Mineralwasserfassung. Grafiken: Stadt Stuttgart

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