Enstehung der Partnerschaft
Die Oberbürgermeister von Stuttgart, Dr. Arnulf Klett, und Straßburg, Dr. Pierre Pflimlin, waren beide Mitglieder der Internationalen Bürgermeister-Union westeuropäischer Städte und Gemeinden. Als Ergebnis der zwischen ihnen erwachsenen Freundschaft regten Klett und Pflimlin 1961 eine Partnerschaft ihrer Städte an. Die Verbindung sollte auch die damals zwischen Frankreich und Deutschland offiziell geknüpften Bande unterstützen. Im Rahmen einer "Französischen Woche" in Stuttgart wurden die Partnerschaftsurkunden am 26. Mai 1962 unterzeichnet.

Der Place Kléber in Straßburg. Foto: Stadt StraßburgDer Place Kléber in Straßburg. Foto: Stadt Straßburg
Straßburg im Porträt
Der Ursprung Straßburgs geht auf ein Fischerdorf zurück. Das bauten die Römer vor rund 2000 Jahren zu einem befestigten Feldlager (Argentoratum) aus. Heute ist die 270.000 Einwohner große Stadt die Hauptstadt des Elsaß und des Département 67 (Bas-Rhin). Straßburg ist Sitz zahlreicher europäischer Behörden und Institutionen sowie Tagungsort des Europäischen Parlaments. Zudem ist die Stadt ein internationaler Handelsplatz und bekanntes Bankenzentrum. Wichtige Industriezweige sind die Metallverarbeitung, Nahrungsgüter, chemische und parachemische Produktion sowie Hoch- und Tiefbau. Straßburg hat auch den bedeutendsten Hafen am Oberrhein. Zudem gibt es in der Stadt das berühmte eintürmige Münster und einige schöne alte Viertel zu sehen.

Das Europäische Parlament in Straßburg. Foto: Stadt StraßburgDas Europäische Parlament in Straßburg. Foto: Stadt Straßburg