Bodenqualität

Bildgrafik 'Bodenqualität'VergrößernGrafik 'Bodenqualität'. Grafik: Amt für UmweltschutzGrafik 'Bodenqualität'. Grafik: Amt für Umweltschutz

Vereinfacht steht die Bodenqualität für die Fähigkeit der Böden, an Naturkreisläufen teilnehmen und natur- bzw. kulturgeschichtliches Zeugnis ablegen zu können. Ausschlaggebend ist dabei der aktuelle Funktionszustand.

Sofern man die natürlichen Bodenfunktionen wie

  • Lebensraum
  • Naturhaushalt
  • Filter und Puffer

sowie die

  • Funktion als Archiv

in etwa kennt und einen Eindruck hat, in welchem Umfang diese durch menschliche Einflüsse wie

  • Altlasten
  • Versiegelung

beeinträchtig werden, kann man die Bodenqualität hinreichend gut abschätzen.

Damit die Bodenqualität im Zuge von Planungsprozessen berücksichtig werden kann, muss sie systematisch erfasst und in einer "Planungskarte Bodenqualität" dargestellt werden.

Die Bodenqualität spielt im Zusammenhang mit den gesetzlichen Vorgaben zum schonenden und haushälterischen Umgang mit Boden eine maßgebliche Rolle.

Die Bodenqualität und deren Verluste sind - zusammen mit der beanspruchten Fläche - wichtige Kenngrößen, die im BOKS zur so genannten "Bodenindikation" benötigt werden.

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