Cities for Mobility: Weltkongress 2009

Vom 14. bis 16. Juni fand im Stuttgarter Rathaus der Weltkongress des globalen Städtenetzwerkes " Cities for Mobility " statt. Zahlreiche Teilnehmer aus vielen Teilen der Welt haben sich dabei in Workshops, Diskussionsrunden sowie bei Vorträgen und Besichtigungen mit dem Thema "Sozialverträgliche Mobilität - Mobilität für alle" auseinandergesetzt.

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Während der Kongresstage ging es vor allem darum, die Bedeutung der Mobilität für den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität aller Einwohnerinnen und Einwohner in den Städten genau zu betrachten. Wie werden die Städte dieser Welt in zehn Jahren aussehen? Kann das Grundrecht auf Mobilität garantiert werden, auch wenn die Verkehrsteilnehmer behindert, alt oder arm sind? Bleibt der Weg zur Arbeitsstätte bezahlbar? Wie lassen sich junge Menschen motivieren, kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen? Über diese und viele andere Fragen wurde diskutiert und Lösungsvorschläge erarbeitet.

Erste Impulse für den Einstieg in die Diskussion gaben Oberbürgermeister Wolfgang Schuster, der den Kongress am 15. Juni eröffnete sowie DGB-Vorsitzender Michael Sommer, Anne Houtman, Direktorin für Binnenmarkt und Nachhaltigkeit bei der Generaldirektion für Energie und Verkehr der Europäischen Kommission in Brüssel und Shanlu Zhu, Parteivorsitzender der chinesischen Stadt Nanjing, in ihren Key Notes.

Im anschließenden Panel stand die Frage "Mobilität: Grundrecht des Menschen?" im Mittelpunkt. Mittags präsentierte ein Markt der Möglichkeiten Projekte und Ideen von Mitgliedern und Partnern des Netzwerks " Cities for Mobility ". In drei Workshops ging es dann um

  • Mobilität in der Stadt: Eine alltägliche Herausforderung
  • Unterwegs mit dem Fahrrad oder zu Fuß: Nahmobilität für junge Menschen
  • Herausforderung Demographie: Mobilität in einer alternden Gesellschaft
Am 16. Juni wurden die Ergebnisse aus den Workshops allen Kongressteilnehmern präsentiert und im Plenung die Arbeitsschwerpunkte des Netzwerks bis 2010 festgelegt.

Nachmittags standen interessante Besichtigungen auf dem Programm. Die Delegierten konnten zwischen einem Besuch in der Integrierten Verkehrsleitzentrale und im Mercedes-Benz Museum wählen, eine Rundfahrt mit verschiedenen Nahverkehrsmitteln machen und dabei das Projekt "Stuttgart 21" kennenlernen oder mit Pedelecs durch die Landeshauptstadt touren und mehr über das Radleihsystem " Call a Bike " erfahren.

Radfahrer am FeuerseeVergrößern
Mit Call a Bike mobil in Stuttgart. Foto: Landeshauptstadt Stuttgart
U15 im Bereich Mittlere FilderstraßeVergrößern
Stadtbahn statt Stau. Foto: Frank Eppler
RollstuhlfahrerVergrößern
Mit dem Rollstuhl mobil zu bleiben, ist nicht einfach. Foto: Horst Rudel

Weitere Informationen

Wissenwertes zu " Cities for Mobility " und zum Weltkongress gibt es auf der Website des globalen Städtenetzwerks:

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