Soziale Stadt Giebel

Mit der Auftaktveranstaltung im Mai 2007 hat die Umgestaltung der Nachkriegssiedlung Giebel zu einer "Sozialen Stadt" begonnen. Nach dem Vorbild der vier anderen Stuttgarter Stadtteile im Programm "Soziale Stadt" sollen umfassende bauliche und soziale Projekte die Situation in Giebel verbessern.

Mit dem Stadtteilmanagement ist das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner beauftragt worden. Das Team - bestehend aus Philip Klein und Carolin Schork -hat seinen Sitz im Info-Eck Giebel, Krötenweg 3. Das Info-Eck ist Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, die Anregungen und Vorschläge zur Aufwertung des Stadtteils haben. Als Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung trägt das Stadtteilmanagement Sorge dafür, dass der Sanierungsetat von derzeit zwei Millionen Euro möglichst effizient auf das knapp 20 Hektar große Sanierungsgebiet verteilt werden kann.

In den bisherigen drei Jahren "Soziale Stadt Giebel" ist bereits vieles erreicht worden. In insgesamt vier Themengruppen treffen sich regelmäßig Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam den Stadtteil voranzubringen.

Die Themengruppen und eine Auswahl ihrer Projekte:

  • TG 1 "Wohnen und öffentlicher Raum": Let's Putz, Projekt Sauberer Giebel
  • TG 2 "Soziales und kulturelles Miteinander": Vorweihnachtlicher Markt, Kulturnacht
  • TG 3 "Kinder und Jugendliche": Naturbeobachtungsstelle Rappach, Geschichtswerkstatt, Offener Maltreff
  • TG 4 "Initiative der Geschäftsleute": Weinumtrunk, Verbraucherumfrage

Neben diesen Veranstaltungen und Mitmachaktionen arbeiten die Gruppen auch an baulichen Verbesserungen, z.B. an der Umgestaltung des Ladenzentrums mit Ernst-Reuter-Platz, der Verbesserung der Spiel- und Freizeitsituation von Kindern und Jugendlichen, der Aufwertung von Grünflächen oder der Verbesserung der Beleuchtungssituation.

Weitere Infos und einen Veranstaltungskalender gibt es auf der Homepage des Stadtteils:

 
 

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