Gustav-Siegle-Stiftung

Die Gustav-Siegle-Stiftung

Das Gustav-Siegle-Haus wurde am 6. Oktober 1912 mit einem Festakt seiner Bestimmung übergeben.

Nach dem Tode des Stuttgarter Industriellen Gustav Siegle hatte dessen Witwe Julie gemeinsam mit ihren Töchtern und Schwiegersöhnen eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung wurde 1907 gegründet. Ziel war es ohne Unterscheidung von religiösen und politischen Richtungen der Volksbildung zu dienen.

Zunächst war die Stiftung mit einem Kapital von 500.000 Mark ausgestattet, wurde aber zur Finanzierung eines repräsentativen Baus von der Familie Siegle mehrfach bis zu einer Summe von 700.000 Mark aufgestockt. Verwaltet wurde die Stiftung von einem Stiftungsrat, dessen Vorsitz der württembergische Innenminister Johann Pischek, einem Freund Gustav Siegles, innehatte.

Die Gustav-Siegle-Stiftung wurde 1949 aufgelöst und das nach Inflation und Währungsreform verbliebene Restvermögen auf die Stadt Stuttgart übertragen.

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Das Gustav-Siegle-Haus