Europäisches Städtenetzwerk "Cities for Children"

Gleich zwei großen Herausforderungen müssen sich die Städte in Europa derzeit stellen: Den Veränderungen durch die Globalisierung und der sich in starkem Maße wandelnden demographischen Entwicklung. Konkret bedeutet dies, dass Stadtgesellschaften durch Einwanderung immer internationaler werden und die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund weiter steigen wird. Außerdem werden die Einwohnerinnen und Einwohner immer älter, während gleichzeitig die Zahl der Kinder in den Städten seit vielen Jahren konstant abnimmt. Doch ohne Kinder sind Städte nicht zukunftsfähig.

Stadtgesellschaften müssen deshalb kinderfreundlicher werden und Rahmenbedingungen schaffen, die es jungen Leuten leichter machen, sich für Kinder zu entscheiden. Um dabei erfolgreich zu sein, braucht es ganzheitliche Lösungsansätze, die den vielfältigen individuellen Lebenssituationen besser gerecht werden. Hierzu gehört neben dem Ausbau familienpolitischer Leistungen auf nationaler Ebene, vor allem ein breites städtisches Umfeld, das familien- und kinderfreundlich ist. Dies zu fördern, ist Ziel des europäischen Städtenetzwerks " Cities for Children".

Damit die notwendigen Veränderungsprozesse möglichst schnell und wirkungsvoll in Gang kommen, bedarf es - über die Zusammenarbeit der Städte hinaus - der Unterstützung der staatlichen Regierungen sowie von Partnern und Schirmherren auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Weitere Informationen zu dem europäischen Städtenetzwerk gibt es unter:

Cities for Children

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