Die Millenniums-Ziele als Basis

Mehr als eine Milliarde Menschen leben in extremer Armut. Die Folgen sind weltweit spürbar, wie zum Beispiel die Flüchtlingsbewegungen aus Afrika, Asien und Südamerika zeigen. Um dieser Entwicklung auf internationaler Ebene entgegen zu wirken, haben sich im Jahr 2000 die 169 Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen auf acht konkret messbare Millenniums-Entwicklungsziele ("Millennium Development Goals ") geeinigt, die bis zum Jahre 2015 erreicht werden sollen. Sie sind zugleich eine Herausforderung für die kommunale Arbeit in den Städten und Gemeinden.

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Foto: bpa, Reineke

Die acht Millenniums-Entwicklungsziele:

  1. Extreme Armut und Hunger beseitigen!
  2. Eine Grundbildung für alle durchsetzen!
  3. Die Gleichstellung von Mann und Frau fördern und die Rolle der Frauen stärken!
  4. Die Kindersterblichkeit senken!
  5. Die Gesundheit von Müttern verbessern!
  6. HIV / Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen!
  7. Ökologische Nachhaltigkeit garantieren!
  8. Eine globale Partnerschaft für Entwicklung aufbauen!

Städte und Gemeinden werden aktiv

Zur Erreichung dieser großen Ziele haben die Vereinten Nationen die Städte und Gemeinden aufgerufen, aktiv zu werden. Für die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" bilden die "Millennium Development Goals" die Basis der Arbeit. Denn es ist Ziel der Partnerschaft, die Mechanismen in Gang zu setzen, die zum Erreichen dieser Ziele notwendig sind. Es gilt die verschiedenen Initiativen, die bereits im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit aktiv sind, zusammenzuführen und im Hinblick auf diese gemeinsamen Ziele zu agieren.

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