Zehn Ziele der Partnerschaft

Die Stuttgarter Partnerschaft "Eine Welt" setzt sich folgende Ziele:

1. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will Brücken bauen innerhalb unserer Stadt wie auch zu anderen Städten und Menschen dieser Welt.

2. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will dafür eintreten, dass die Menschen in Stuttgart konkreter und bewusster die Lebenssituationen der Menschen aus möglichst vielen armen Städten kennen lernen, und zugleich für mehr Verständnis, Toleranz und Hilfsbereitschaft werben.

3. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will die vielfältigen Initiativen in Stuttgart öffentlich besser erlebbar machen sowie den Dialog und den Erfahrungsaustausch untereinander stärken.

Teilnehmer der Veranstaltung no excuse auf dem Schlossplatz (Großansicht)Vergrößern
Teilnehmer der Veranstaltung no excuse auf dem Schlossplatz. Foto: DEAB

4. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will sich dafür einsetzen, dass auch in den Schulen vermehrt entwicklungspolitische Ziele angesprochen und Schulen für Schulpartnerschaften auch mit Schulen der sogenannten "Dritten Welt" gewonnen werden.

5. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will als Plattform zur Unterstützung und Zusammenarbeit von Dritten dienen, z.B. mit der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der EU-Kommission, den Vereinten Nationen, der UNESCO und dem Weltverband United Cities and Local Governments.

6. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will Städte unterstützen, vor allem durch Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort, zum Beispiel mit Know-How beim Aufbau von kommunalen Strukturen.

7. Die Stuttgarter Partnerschaft "Eine Welt" will sich in Stuttgart dafür einsetzen, dass der Einzelhandel möglichst Produkte aus "Fairem Handel" anbietet und damit z.B. illegale Kinderarbeit, die Ausbeutung von Frauen oder das illegale Abholzen des Regenwalds erschwert werden.

8. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will sich - auch in Zusammenarbeit mit der IHK - dafür einsetzen, dass die große Zahl der international agierenden Unternehmen mit ihren Niederlassungen vor Ort an den acht UN-Entwicklungszielen mitwirken.

9. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will dafür werben, dass Wissenschaft und Forschung in Stuttgart sich noch stärker für die Entwicklung angepasster Technologien engagiert.

10. Die "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" will sich dafür einsetzen, dass die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit trotz der schwierigen Haushaltslage des Bundes weitergeführt und wenn möglich aufgestockt wird.