Heimatmuseum Möhringen

Die Sammlung des Heimatmuseums Möhringen gibt einen Einblick in das Leben der Möhringer in vergangenen Zeiten. Neben vor- und frühgeschichtlichen Funden finden sich im Museum vor allem Zeugnisse zur Ortsgeschichte: Ansichten von Möhringen, Dokumente zur Vereinsgeschichte sowie Hausrat, Arbeitsgeräte und Textilien aus der bäuerlichen Vergangenheit Möhringens. Aber auch die Geschichte des Ortes zwischen Esslingen und Stuttgart, seine Leinenwebertradition und Industriegeschichte sind dokumentiert. Darüber hinaus zeigt das Museum regelmäßig Sonderausstellungen und Einzelveranstaltungen zu Möhringer Themen.

Durch das Engagement der Initiative Lebensraum Möhringen ist das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Die ehrenamtliche Projektgruppe stellt die Möhringer Geschichte anhand von Exponaten anschaulich dar. Sie betreut das Museum, bietet Führungen an, pflegt die Exponate und ergänzt die Sammlung.

Das Heimatmuseum Möhingen wurde 1934 auf Initiative des Möhringers Kurt Gläsche als "Haus der Heimat" gegründet und aus seiner privaten Sammlung auf- und ausgebaut. Zunächst war es im Rathaus untergebracht, 1935 zog es in den Spitalhof des Esslinger Katharinenspitals, dem ältesten Gebäude Möhringens 1942 wurde das Museum nach der Eingemeindung Möhringens nach Stuttgart vom Kulturamt der Stadt Stuttgart übernommen.

Das Spitalhofgebäude wurde 1962 nach alten Plänen von 1469 wiederaufgebaut, wobei die alte Fassade erhalten wurde. Heute beiheimatet es neben dem Heimatmuseum außerdem die Zweigstelle der Stadtbücherei und die Musikschule.

Ein Innenraum im Möhringer HeimatmuseumVergrößern
Heimatmuseum Möhringen; Copyright: Planungsstab Stadtmuseum

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